11. Mai 2021 - Aktuell

 

Ich liege nun bei schönem Wetter oft im hinteren Teil des Gartens, während Frauchen hier und da in der Erde buddelt. Erst hatte ich keine Ahnung, warum sie das tut. Dann entdeckte ich irgendwelche Pflanzen, denen sie dort ein Zuhause gibt.

Der vordere Teil ist immer noch Tabu, hat Frauchen jemandem erzählt. Von *Neu angesät* war die Rede. Ich weiss nicht was das heisst, doch ich halte mich an die Regeln. Auch wenn ich liebend gerne dort herumspringen würde, sowie meine Leute sich auch gerne wieder ohne Einschränkung bewegen würden. Doch es dauert nicht mehr so lange, wie auch schon – das hat Herrchen gesagt.

Doch es ist nicht so, dass ich deswegen auf spannendes Spiel verzichten müsste. Frauchen versteckt mir meine Suchdinger zwischen den Beeten oder wirft den Ball und dirigiert mich zurück. Unter uns - Sie wirft ihn etwas zurückhaltender...Denn das Werfen ist bei ihr eh nicht so kontrollierbar. Psst! Von mir weisst du das nicht.

Doch wenn sie in diesem Teil des Gartens nicht aufpasst, dann ist er schneller als man Wau sagen kann über die Holzwand, auf der Strasse. Und da - das weiss Frauchen ganz genau - da kann ich ihn beim besten Willen nicht holen gehen.

Doch ich mach mir keinen Kopf, bis jetzt ist ja alles ohne Wurfkatastrophe verlaufen. Hihihi

 

Sie freut sich extrem, dass ich nun nicht mehr Alarm schlage, wenn Zweibeiner vorbei gehen. Es ist dadurch alles noch entspannter. Wirklich ich habe gemerkt, dass ich das nicht mehr brauche. Weil die Zweibeiner mir das Gefühl gaben, dass es nicht meine Aufgabe ist. Und wenn du nun denkt es sei – weil ich die Gartenzaunvorbeigeher kenne… ne, ne, so ist es nicht. Nur ein paar sind mir bekannt, doch längst nicht alle. Es kommt noch ganz selten vor, dass ich noch brummle.

 

Nur bei Artgenossen, gibt es den einen oder andern dem ich kurz erklären will, dass ich hier zu Hause bin. Das dies mein Refugium ist...äh Sorry - Frauchens natürlich. lach! Doch Frauchen versprach mir, dass ich lernen kann, auch dies nicht mehr tun zu müssen. Natürlich nur so lange, wie sie auch Draussen vor dem Zaun bleiben. Sie sollen es ja nicht wagen... Denn eines ist klar - auch wenn ich nicht belle, mir entgeht nichts. 


06. Mai 2021 - Herausforderungen

 

Hey! Vielleicht denkst du beim Betrachten des Bildes - was will sie denn nun mit ihrer Beauty Box?

Das kann ich dir erklären.

In der vergangenen Zeit lernte ich immer mehr Gegenstände kennen. Sie werden nicht nur ausgiebig erschnüffelt, auch mit meinen Pfoten berührt und dazu mit einer Aufgabe gelernt mich zu konzentrieren. Frauchen nennt das: «Mit meinem blonden Köpfchen bei der Arbeit zu sein». Es macht mir Spass und so freue ich mich jedes Mal, wenn Frauchen wieder etwas Neues anschleppt und wir uns dann gemeinsam damit beschäftigen.

Und wenn du nun denkst: "Ach - das ist ja immer dieselbe Position, einfach mit einem anderen Gegenstand" dann mag es für dich so scheinen, doch für mich ist es stets eine neue Herausforderung.

Weil Geruch, Material und Struktur, sowie Grösse und Stabilität jeweils anders sind. Ich zeige Dir ein paar Bilder dazu.

Apropos! Das Ding, dass sie 2Tritt oder Leiter nennen, das war eine Herausforderung, weil ich erst davor richtig Respekt hatte. Doch ich kann dir sagen - Wir habe uns wie Bolle gefreut als ich mich mit Unterstützung von Frauchen getraut habe. Nein, nein – sie hat mich dabei nicht angefasst und hingestellt. Sie führ mich liebevoll an die Dinge ran, nimmt sich Zeit und hat Geduld.

 

Und am Ende --- na schau selber --- ne, ich sag`s jetzt --- Habe ich sogar noch mein Lieblings Wurf Tuch gehalten. (Stolz) Gucken – lach!


05. Mai 2021 - Klopf, Klopf

 

In den letzten Monaten habe ich gelernt auf verschiedenen erhöhten oder flachen Gegenständen mit den Vorderpfoten zu stehen. Manchmal innezuhalten, zu warten und hie und da sogar etwas im Maul zu halten. Nicht immer ganz einfach, doch Frauchen freut sich immer riesig und ich mit ihr. Wir mögen das Gefühl des Gelingens und der Fröhlichkeit. Das zusammen ergibt stets interessante gemeinsame Tätigkeiten - auch Trainingseinheiten genannt. 

"Auf" sagte sie, dass ist das Wort mit den beiden Vorderpfoten auf das vor mir liegende zu steigen. "Ab" wieder herunterzugehen. Doch nun kam plötzlich etwas ganz Neues hinzu. "Auf" und dabei klopfte sie mit der Hand auf das blaue Becken.

"Hääää" guckte ich sie fragend an - doch sie klopfte weiter mit der flachen Hand auf den vor mir liegenden Gegenstand. Und da ich eine gewiefte und experimentierfreudige Hündin bin bot ich ihr so allerhand an. Auf - ab - seitwärts sitz - angucken usw. Vieles war in meinem Repertoire, bis ich mit einer Pfote auf das Becken klopfte. "Suuuuper!" rief Frauchen freudig. Ich verstand, das wollte sie. Einen ein Pfoten Trick - lach...

 

Warum hat sie das nicht gleich gesagt. Die Wiederholungen liessen nicht auf sich warten. Ich klopfte mit der Tatze und als ich dann mal ganz ruhig drauf blieb, erhielt ich sogar einen kleinen Kecks. Und dann toppten wir dieses Nachmittagstraining, (10 Minuten) in dem ich einmal die rechte oder einmal links die Pfote auf das Becken hielt. "Bin ich nicht gut" schaute ich Frauchen an, die strahlend vor mir stand. "Das ist doch mehr als ein Leckerchen wert." Lach! Oder nicht?


30. April 2021 - Albern

 

Manchmal machen wir schon alberne Dinge. Frauchen und ich. Doch das gefällt mir. Hauptsache es läuft was. Wobei ich sagen muss...

im Vergleich zu Beginn meiner Adoption bin ich viel ruhiger geworden. Meine Lieben können es manchmal selbst kaum glauben was für eine coole Tante ich geworden bin. Apropos! Tante - da passt doch irgendwie das Spitzendeckchen auf meinem Kopf, dass ich mit dem Wort aus Frauchens Mund "Gut" hoch in die Luft schleudere und dann, bei etwas Glück auch noch fangen kann.

Klappt nicht immer, doch ich gebe mich mit wenig auch zufrieden, denn es ist kein Anspruch an diese in Lustig verpackte Konzentrations- und Vertrauensarbeit. 

 

Ja, ja ... so kann Arbeit auch daherkommen. So leise, dass man es gar nicht merkt, dass man voll einen Job macht - Lach! 


29.April 2021 - Samurai 

 

Es ist schon zum Piepen...

Was sich meinen Leute Frisurentechnisch so einfallen lassen. Obwohl ich muss dir sagen, manchmal wäre ich gerne von all den Spangen, Gummis und Styles befreit. Denn hin und wieder juckt es recht heftig unter dem zusammengebundenen Poni. 

Vor allem jetzt wo es wärmer wird.

Und ich kann dir auch verraten, dass es manchmal Frauchen ganz schön in den Fingern juckt, wenn sie mir mehrfach pro Tag meine Frisur richten muss.

"Wer kam nur auf die Idee den Briards so lange Haare vor dem Gesicht anzuzüchten." konnte ich schon von ihr hören.

Dabei weiss sie ganz genau, dass dies, sollte ich wie einst gedacht, Schafe zusammenhalten, ich an den Augen vor Dornen und anderem Gestrüpp geschützt sein sollte. Meine Vor- Vor- Vor- Vor- Vor- Vorfahren hatten jedoch nie eine lange Mähne vor dem Gesicht. Das ergab sich erst mit der Zeit.

Und wenn wir schon dabei sind, es gibt 2Beiner die behaupten, dass es für die Augen der Briards schädlich sei, wenn man diese vom Haar befreit. 

Haaaalllooooooo! Hast du dir schon mal einen Wischmopp an die Stirn gehalten und dann versucht dich im Alltag zurecht zu finden? Ein kleiner Trost, wenn du eine gute Nase hast und du dich fast ausschliesslich damit orientieren musst. Vor allem bei unsicheren Hunden nicht gerade von Vorteil und als Mensch…ich mag gar nicht daran denken – lach!

Da trage ich doch lieber eine Samurai Frisur wie auf dem heutigen Bild --- oder lasse mit Herrchens Zuspruch, Frauchen mit der Schere an meine Fransen. schmunzel! 


28. April 2021 - Irrtum

 

Ich kann dir verraten ---

Nicht immer sagt eine Frisur etwas über den Charakter aus!

Da gehört schon etwas mehr dazu - lach!


23. April 2021 - Moos los

 

"Oh meine Kleine" sagte Frauchen vor ein paar Tagen etwas trösten wollend und streichelte mich, während ich sehnsüchtig in meinen Garten schaute.

"Ohne Moos nix los." meinte sie lächelnd zu Herrchen und zog dabei die Schultern hoch.

Ein Sprichwort der Zweibeiner, dass ich nun richtig gut verstehe.

Vor ein paar Tagen, früh am Morgen erschienen fremde 2Beiner im Garten. Schnell ging ich zum Fenster und guckte hinaus. Nein! Ich knurrte nicht - schliesslich hat Frauchen sie ganz freundlich empfangen und ihr Gesicht schien auch sehr zufrieden.

Dann ging es los - sie marschierten mit einem Ding und noch einem Ding und mit einem anderen Ding rissen sie meine ganze Spiel- / Spass - und Sportwiese weg. "Hey! was machen die da?" rief es in mir. Nach einer Weile trollte ich mich und legte mich im Flur an meiner Lieblingsstelle vor der Eingangstüre. Ich schlief ein. 

Als ich wieder aufwachte, sah ich wie die 2Beiner im Garten ihre Dinge wegpackten. Sich von Frauchen verabschiedeten, sie schwatzten fröhlich und lachten. Mein erneuter Blick aus dem Fenster liess meine Fröhlichkeit verschwinden. Weg - einfach weg... mein Grün war einfach verschwunden. Warum haben sie es weggenommen, haben die Zuhause kein eigenes?

Eine eher unansehnliche braune Fläche lag vor mir. Ok! Wenn man nicht anspruchsvoll ist, kann Hund und Frauchen auch da Aktion machen. Doch Frauchen verhindert es seit Tagen, dass ich da drauf gehe. "Erst muss Gras über die Sache wachsen." oder so... hat sie gesagt.

Wie gut, dass ich noch über eine ganz schmale Passage in den hinteren Teil zwischen den Gemüse- & Blumenbeeten chillen kann. Doch spielen ist da nicht…

Ich träume dort von fröhlichen Zeiten auf dem vorderen Teil.

Mal ehrlich - Das ist doch genau wieder so ein Menschending - warum kann man es nicht so lassen wie es war? Manchmal ist euer Verhalten ein Buch mit sieben Siegeln.

 

 

Und wenn du nun denkst ich sei traurig - Nö... denn nun mache ich lustige Spiele und Denkaufgaben mit Frauchen im Haus, oder auf dem Sitzplatz...und den Rest..., dass ich nun nicht mehr überall meine Pfote hinsetzen darf... da habe ich beschlossen, ich muss ich nicht alles verstehen. Hauptsache wir haben uns...der Spass kommt von allein!

 


20. April 2021 - Duftiges

 

Ich habe Dir gestern verraten, dass ich eine grosse Schnüffelnase bin. Doch das bin nicht nur ich, dass sind alle meine Artgenossen. Frauchen sagt immer: "Mensch was für arme Würstchen wir 2Beiner doch sind, wenn es um das Riechen geht." Herrchen ist da anderer Meinung: "Gottlob muss ich nicht alles mitbekommen was da einen Duft abgibt."

Für mich ist es allerdings kein Diskussionspunkt. Denn schnüffeln bringt auch Sicherheit. Beispiel gefällig?

Als ich hier eingezogen bin habe ich innert kurzer Zeit ganz viele Duftmarken wahrgenommen und die vom neuen Frauchen und Herrchen sofort abgespeichert. Doch schon am nächsten Tag, kurz nach dem Erwachen, verschwand Frauchen hinter einer Türe und kam nach einiger Zeit als ganz neue Frau zurück. Zumindest was ihren Geruch betraf. Es verunsicherte mich total. Ich verschwand sofort wieder in mein Bett und beäugte sie sehr misstrauisch. Was war geschehen. 

Sie rief mich zu sich... ich war erstaunt wie konnte das sein, die Stimme gleich, das Aussehen auch, doch der Geruch??? Irritierend. Es stimmte nicht überein. Ok - im Laufe des Tages kam dann wieder ihr Urduft zum Vorschein. Den mag ich sehr.

Nun im Laufe der Zeit habe ich mich an das Duft Spektrum von Frauchen gewöhnt. Es reicht unter anderem in Pipifarbe von 05 bis Amber... hahaha. Nicht zu vergessen, jede Creme ... Körpermilch und anderes...Du lachst? Auch dir kann das passieren. Hier zur Bewusstseinserweiterung - Duschmittel, Haargel, Shampoo, Spray oder eine Seife... alles Veränderungen. Und sagst Du nun, das alles benutze ich nicht? Ich nehme nur Wasser und Liebe...hahaha. (Augenzwinkernd) Schon mal daran gedacht was Essen anrichten kann. Magst du es scharf oder mit viel Knoblauch, wie Herrchen? Bingo - für mich als Hund über Tage an deiner Ausdünstung riechbar. 

Du findest das Speziell, dass ich so reagiert habe? Nö! ist es nicht. Wir Hunde leben mehr über den Geruch als über die Optik. Riechen eure sämtlichen Hormone. Glück / Trauer / Angst und sogar den Unterschied, wenn ihr eine Kopfschmerztablette einwerft. Genau deswegen staunten damals die anderen Vierbeiner aus dieser Hundehütte auch, als Herrchen oder Frauchen einst aus dem Spital entlassen wurden. Die Medikamente machten Duftmässig ganz andere Menschen aus ihnen. Und auch wenn wir oft nicht wissen, warum ihr so riecht...es ist dann einfach für uns anders und kann eine Reaktion bei uns auslösen, die für euch unverständlich scheint.

 

Manchmal macht es halt unsichere Hunde noch unsicherer. Und so sind wir nun wieder am Beginn meiner Erzählung...ich war ja noch so unsicher. Erst neu eingezogen. Damals vor Bald 8 Monaten. Doch Frauchen ging damit locker um und ihr Ego kann eine Abweisung gut ab. Schliesslich ist sie die Leaderin. Sie wusste schon vom ersten Tag an unseres gemeinsamen Lebens, dass mein Hirn gut genug ist die Unterschiede schon Bald abzuspeichern. Dann, wenn sie aus dem Wandelzimmer (sie nennen es Badezimmer) mit Kopf- und Körpertuch heraustritt und wie ein Blumenfeld riecht. 


19. April 2021 - Ferdinand

 

Ich sei wie Ferdinand der Stier sagt Frauchen zu Herrchen. Ich kenne niemanden mit diesem Namen... schaute ich Frauchen fragend an.

Sie erzählte dann: "Ferdinand war ein junger Stier, welcher in der Arena zum Kampf antreten sollte. Doch er konnte keinem Blumenduft widerstehen. Und so kam es wie es kommen musste, als eine Dame dem Matador eine Blume zuwarf und diese Ferdinand vor die Hufe fiel, war es um ihn und den Lauf des Kampfes geschehen. Es gab nämlich keinen mehr. Ferdinand schwelgte im Duft der Blume..."

 

Nun wusste ich genau was Frauchen damit meinte. Denn ich lieeeeeeebe Blumen egal welche Grösse oder Form. Ich vergesse ebenso wie Ferdinand die Welt um mich herum. Stecke meine Nase tief in ihr innerstes und riiiiiiieche. Mhhhhh! "Komm jetzt meine Hummel" höre ich dann Frauchen sagen und spüre ein leichtes zupfen am BH. "Ok! --- Oh! da vorne hat es ja auch noch welche…"


16. April 2021 - Komplimente

 

Frauchen macht mir in ihren Erzählungen an Herrchen zunehmend mehr Komplimente. Komplimente an mich... (stolz schwellendes Brüstchen - kicher)

So erklärte sie gestern Abend vor dem Lichterlöschen, dass ich nun auch sehr Respektvoll geworden sei, wenn es darum geht ihr nicht das T zu machen. T = eine Hundeart zur Machtdemonstration in dem ein Hund dem anderen den Weg versperrt. Nein! Eben, genau das tue ich bei Frauchen nicht mehr. 

So lasse ich ihr auch den Vortritt, in dem ich einige Schritte beiseite gehe, wenn es darum geht die Treppe hochzusteigen. 

"Unglaublich auch" erzählte sie Herrchen weiter "ich habe es vor einiger Zeit getestet, ich kann an den Briefkasten und sie macht sich nicht über das bereitgestellte Fressen her. Wenn ich zurückkomme, wartet sie schön brav auf das Auslösungskommando" Ja - nicht erzählt hat sie, dass sie denselben Test mit ihrem Essen auf dem Clubtisch in dessen Nähe ich lag veranstaltet hat. Und Leute - ich ging nicht ran, obwohl dort lecker Wurst und Brötchen lagen. 

Draussen beim Spielen remple und schnauze ich sie nicht mehr an. Herrchen hörte zu und sagte dann: "Ich habe das alles auch bemerkt. Auch mir gegenüber ist sie nun viel sanfter und führiger." 

"Ja - sagt Frauchen "Es ist doch immer wieder wie ein Wunder, wenn Hunde sich so verändern lassen. Ihre sanfte Seele und die Hundesprache so deutlich gelebt werden kann."

Man in ihre Augen schauen kann und man eine grosse Zufriedenheit und viel Ruhe sieht.

Und wenn du - lieber Freund und Freundin dieser Seite nun glaubst sie hätten mich mit harter Pfote und grober Art dazu gebracht, dass dies so funktioniert...oder gar mit deftigen Strafen - Ne, ne, ne, damit hätte sie einen Griff ins den Kotbeutel gemacht...Das ist auch gar nicht Frauchens und Herrchens Art.

Nein, es ist so wie Frauchen sagt: "ich möchte keinen Unterwürfigen, sondern eine respektvolle Hündin an meiner Seite. Eine die mich ernst nimmt, durch konsequentes Anleiten lernt, was die Regeln dieses Hauses sind und damit zur guten Begleiterin wird. Mehr Sicherheit erlangt, weil sie merkt, dass ich schaue und handle. Sie nicht kopflos agieren und wegen jeder Kleinigkeit am Rad drehen muss. 

 

Und das bin ich, eine gute Begleitung mit Rudelregeln - ja die gibt es... doch genau diese tun mir gut! Lassen mich Hund sein. Ein respektvoller Hund. Was für eine Auszeichnung! Ich bin stolz auf mich, wie Frauchen und Herrchen auch! 


 

09. April 2021 - Fronkreisch - Fronkreisch

 

"Wir wären morgen auf der Rückreise aus dem Urlaub aus Frankreich." sagte Frauchen...

Wo immer das auch ist? Keine Ahnung...Ich weiss aus Erzählungen, dass Herrchen und Frauchen immer nur Urlaub an Orten machen, an denen sie mich, so wie alle Hunde vor mir, mitnehmen können. Ist doch sehr Sympathisch - Oder!

Auch wenn es manchmal ganz schön lange Anfahrten und Rückreisen zu sein scheinen. Doch ich mag es Passagierin zu sein. Vor allem weiss ich mittlerweile, dass auf längeren Fahrten immer wieder Stopps gemacht werden. Dann darf ich raus, schnüffeln und so...

...und mein Essen und Trinken erhalte ich genauso regelmässig serviert, als wäre ich zu Hause. Ist doch Klasse. 

Weiter weiss ich auch aus Erzählungen, dass Mai-Lin als sie wenige Wochen bei ihnen lebte, da war sie 

11 Monate jung, richtig Probleme mit dem Meer und der Weite am Strand hatte. So wurden halt 14 Tage der Strand nur aus der Distanz betrachtet und die Spaziergänge auf der Düne und den Klippen gemacht. Im kommenden Jahr war dann sie dann gefestigter und angekommen, da war dann das volle Strandprogramm möglich. Ich finde diese Fürsorge so was von…schnief, schnäuz!

Diese hätten sie bestimmt auch walten lassen, wenn es darum gegangen wäre mich in meinem jetzigen Zustand mit dabei zu haben. Du verstehst? Nicht? Nein nicht trächtig...lach!

Ich verdrehe im Moment allen Kerlen den Kopf. Das heisst..., wenn nicht schnipp, schnapp... lach! Du verstehst?

Das hätte wohl was gegeben, ob am Strand oder sonst wo... Boys! Boys! Boys! Und alles Franzosen, von denen so mancher Streuner unterwegs ist...hahaha! Keine Sorge - im Moment finde ich noch jeden Kerl Doof. Auch wenn meine Ursprüngliche Herkunft Frankreich ist. (Berger de Brie)

 

Deshalb hätte ich unmissverständlich und ohne Fremdsprachenkenntnisse ihnen ganz schön die Meinung gegeigt. Natürlich mit Hilfe meiner Lieben. Mais oui! Oh, la la...lach! Das hätte was gegeben. lach

 

Auf dem Foto siehst du Mai-Lin und Halloooooo Heeeerrcheeeeen (ich mag ihn sehr)

 

 


07. April 2021 - Koordination

 

"Schnell kann jeder" hat Frauchen gesagt und

dabei hat sie bestimmt nur an die Vierbeiner gedacht. Ja - ich wäre ja eine wirkliche Turbolady, doch weiter sagt Frauchen: "Kopfeinschalten und spüren was die einzelnen Pfoten so tun."

 

Und genau das war der Beginn einer neuen Übung. Ich gebe zu, schnell macht weniger Müde. Doch beides ob langsam oder schnell machen mir Spass. Vor allem wenn ich Frauchens Freude sehe und ich wirklich spüre, wie ich alles besser fühlen kann. Koordinativ stärker werde...das ist schon noch ein besonderes Feeling.

Ja da staunst du wohl - ich kann sogar englische Wörter. Lach! 


01. April 2021 - Leinenpflicht

 

Hey Leute,

ab heute beginnt die Setz- und Legezeit, hat Frauchen gestern Herrchen in Erinnerung gerufen. LEINENPFLIIIIIICHT!

Ich wusste erst nicht was das bedeutet. Okay! Setzen und legen an der Leine, das kann ich. (Frauchen schmunzelt gerade - hahaha)

Doch ich habe gelernt…es dreht sich dabei um die Wald- und Wiesentiere. Insbesondere die mit dem weissen Po, welche ich hin und wieder morgens und abends vom Küchenfenster aus, auf der grossen Wiese sehen kann. Mensch sind sie schnell, wenn sie erschreckt werden.  

Zum Schutz derer und ihrem Fortbestand, dürfen Hunde vom 1. April bis zum 1. August an Wald und deren Wiesenrändern nicht freilaufen gelassen werden.

Also auch ich!

Neeeeeiiiin - ehrlich, das ist keine Tragik für mich und meine beiden Lieben.

 

Du erinnerst dich? Ich bekam doch vor kurzem einen roten Hunde BH gekauft. Und da die Beiden nirgends eine passende Leine dazu gefunden haben, hat Frauchen aus dem Fundus im Keller etwas geholt und es Herrchen hingelegt. Gemeinsam haben sie dann aus rotem und schwarzem Band eine laaaaaaange Leine gedreht. Herrchen musste mit den Seilen beinahe bis an das eine Ende des Gartens, während Frauchen an der Küchentüre das andere Ende hielt. hahaha - das war spannend zu sehen.

Schön ist sie geworden, die neue Leine und damit kann ich mich ziemlich frei bewegen, weil sie soooooo lang ist. Schliesslich bin ich diesbezüglich sehr genügsam. hahaha - Augenzwinker! Und gerne in der Nähe der Beiden, auch auf dem Spaziergang.

 

Damit du nun nicht denkst ich würde dich veräppeln - ein 1. April Scherz in eine Geschichte verpackt, sozusagen - zeige ich dir ausnahmsweise keine Bilder von mir, sondern von der Arbeit der Beiden. Und nun mache ich mich auf – denn schon Bald gehen wir auf dem Morgendlichen Spaziergang. 


31. März 2021 - Gelernt

 

Natürlich bin auch ich nun auch viel Draussen. Nämlich fast immer, wenn Frauchen sich im Garten aufhält. Ich allein draussen ist in dieser Familie ein No go!  

Mittlerweile habe ich auch gelernt, dass ich mich in den Schatten legen kann und nicht immer die Post abgehen muss. Ich weiss, für Frauchen war es eine Geduldsprobe. Habe ich ihr Werkzeug und Gartenhandschuhe geklaut, habe Pflanzenkörbe zerkaut und noch anderes geschreddert. Bis auch bei mir der Groschen gefallen ist - Hey nicht immer dreht sich alles ums Spielen - chillen ist mal angesagt. Und was soll ich sagen, ich geniesse es wirklich. Grosses Indianer Ehrenwort.

Auch noch was anderes habe ich gelernt.

"Man verbellt keine Menschen". Ein schwieriges Unterfangen, da ein Fussweg und die Hauptstrasse mit Bushaltestelle und Gehweg auf 3 Seiten des Hauses langgehen. Und an der 4 Seite wohnt eine Minikollegin, die mich immer anschnauzt, wenn sie mich sieht. Doch das juckt mich nicht. Ich zeige ihr einfach die kalte Schulter oder mein Hinterteil. 

Genau das hätten sich Herrchen und Frauchen von mir auch auf den anderen Seiten erwünscht. Was soll ich sagen... 

Die Trainingssequenzen sahen wie folgt aus:

·         Erst lobten sie mich immer, wenn ich zu bellen aufgehört habe.

·         Nebenbei erlernte ich das Wort "Fertig"

Das klappte mal mehr, mal weniger gut. Je nach Laune und Tagesverfassung.

Der eine Nachbar fand es richtig gut, wenn ich ihn anschnauzte. "Das ist ein richtiger Hund... der kann bellen" Frauchen fand das nicht so toll: "Mir wäre es lieber sie erkennen würde, dass es keinen Stress braucht, wenn sich die Menschen ausserhalb des Grundstückes bewegen." Sie kann und konnte die Einstellung des Herrn nicht gutheissen. "Ich finde nicht dass sie sich so Kopflos aufregen muss, die grosse Macherin spielen, für nichts und wieder nichts." Versuchte sie ihm zu erklären. Er verstand nicht. "Muss er auch nicht" sagte sie, schaute mich an und meinte lächelnd: "Wir zwei bleiben diesbezüglich am Ball."

 

Dann begann ich langsam zu verstehen. Das Keifen (Bellen) wurde durch Knurren abgelöst. Ein bisschen kann ich mich doch wohl noch melden. Dachte ich.

"Fertig" (lach) Doch es macht halt auch wirklich etwas Spass Leute zu erschrecken und sie anzuschreien: "Hier wohne ich und Frauchen und Herrchen! Komm bloss nicht zu nahe"

Und genau deswegen, kam was kommen musste. Frauchen buddelte ihm Gartenbeet, ich lag in ihrer Nähe und in einem Augenblick ihrer Unaufmerksamkeit, schlich ich mich zum Zaun und verbellte 2 alte Leute aufs übelste. Ich schrie sie an, was das Zeug hielt. Die alte Frau weiss im Gesicht, lehnte sich an die Hauswand des Nachbarn (Mensch habe ich die Beeindruckt) der Mann ging ganz schnell weiter und blieb auf der freien Wiese schwer atmend stehen. hahaha - denen habe ich aber die Meinung gegeigt. DAS IST MEIN WEG!

 

Ist es nicht - Frauchen zitierte mich auf meinen Platz. Erst wollte ich nicht hören... das Machtspiel machte doch gerade so richtig Spass. Doch Frauchen ist so hartnäckig wie ich.

Also tat ich wie geheissen. Ich hörte, wie sie sich bei den Beiden Menschen entschuldigte. Erklärte, dass ich nicht böse sei und noch am Lernen, wenn auch schon etwas älter.

Und dass sie beim nächsten Mal bestimmt, unbelästigt vorbei gehen können. 

Das Blatt nahm von da an eine Wendung. Ich bekomme nach wie vor jeden Tag meine Spiel- Spass- und Sporteinheiten. Doch wenn Frauchen sich nicht auf mich konzentrieren kann, wurde ich nun an die Leine gelegt. Immer in Sichtweite von ihr. 

Ich kann dir nun vermelden, das ich verstanden habe. Seit einer Woche weiss ich, dass ich Draussen nicht kopflos bellend anwesend sein muss. Es macht mir nichts aus das angebunden sein. Es gab und gibt mir ein grosses Stück Sicherheit. Ausserdem lockerte sich diese Bestimmung schon langsam wieder. Frauchen freut sich über viele Momente ohne bellen und knurren. Streichelt mich immer wieder und sagt: "gut gemacht - meine Kluge." Und sie weiss jetzt schon, dass der Nachbar eines Tages sagen wird: "Das ist kein richtiger Hund, der bellt ja nicht einmal" lach! Hat er scheinbar, nach dem Eingewöhnungsjahr von Mai-Lin dazumal auch geäussert. Doch ich weiss, ich bin für Frauchen und Herrchen der Beste Hund auf Erden. Ein richtiger Hund, der sich nicht lautstark produzieren muss.

 

 

 


25. März 2021 - am Morgen

 

Heute, die Glocken des Kirchturms schlugen grad 6mal, machten wir uns auf zum täglichen Morgenspaziergang. Es roch so gut, die Luft frisch und die Vögel sangen was das Zeug hielt. Wir marschierten den Berg hoch und ich merkte eine ganz andere Energie bei Frauchen. Ich glaube es gefällt ihr genauso wie mir, dass es nun früher hell ist. 

Oben, über dem Dorf machte sie die lange Leine ab und änderte die Richtung über die Wiese. Verliess den Weg. 

Iiiihhhh nasse Füsse... ich mag das nicht so richtig. Oder besser gesagt, der erste Schritt in was Nasses macht mir immer etwas Mühe. Doch wenn mal nass, dann ist es kein Thema mehr. Dafür liebe ich genau diese Temperaturen. Alles riecht viel intensiver als im kalten Winter.

Irgendwann machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Kurz oberhalb der ersten Häuser verband uns Frauchen wieder mit der neuen Leine. Die hat Herrchen gemacht hat. Ich lasse mich halt allzu gerne von den Miezen provozieren. "Sicher ist sicher" sagt Frauchen "auch wenn sie einen guten Rückruf hat, wollen wir nichts riskieren." Mir ist das einerlei...ich meine das mit der Leine. Denn sie gibt mir auch Sicherheit, ich kann trotzdem schnüffeln und es ist doch irgendwie ein Zeichen, dass ich zu Herrchen oder Frauchen gehöre. Ähnlich einem Freundschaftsband. 

Obwohl, pssst! Der einen oder anderen Katze würde ich schon mal gerne... Du weisst was ich meine?


23. März 2021 - Staunend

 

Frauchen sagt, es seien morgen schon 7 Monate seit ich hier wohne. Hunden ist es egal, wie lange etwas her ist. Sie haben nicht dasselbe Zeitgefühl wie die Menschen. Einzig und allein was zählt ist, dass es ihnen gut geht.

Dazu gehören

  • genügend zu Essen
  • einen geschützten Schlafplatz
  • Streicheleinheiten
  • Gemeinsames (er-)leben im Rudel

In meinem Fall, mit Herrchen und Frauchen. Also ich finde, unser Leben ist mit diesen Punkten um einiges Einfacher als das der 2Beiner.

Du glaubst mir nicht? Dann frag mal einen Menschen was er zum Leben braucht oder ohne was er nicht leben kann. Da kann ich nur staunen...lach!


12. März 2021 - Door Dog

 

Kennst du den Ausdruck *Door Dog* Ich sei genau eine solche. (weibliche Form) Laut Erzählung war Harun, der erste Rüde von Herrchen und Frauchen auch mit dieser... na, ich nenn es mal Begabung gesegnet gewesen. Doooooch! Das ist doch ein Talent, wenn man die Türe bewacht und zu gleich Chillen kann. Das schafft nicht jeder und 2Beiner sowieso nicht.

 

Sie erzählen sich noch heute, dass Harun wohl jeden reingelassen hätte, doch niemanden mehr hinaus. Nein - nicht aggressiv, doch schon sehr eindrücklich. Mit seiner Grösse und dem sichtbaren Charakter der Entschlossenheit, die Lage genauestens abzuchecken. Ich glaube, ich bin auch so. Obwohl mir im Moment der Sinn eher nach schlafen an der Tür ist. Doch auf jeden Fall verpasse ich so Herrchens Rückkehr von der Jagd - Sorry! von der Arbeit nicht. Und Frauchen kann auch nicht ohne mich zu wecken ausser Haus. Sind wir nicht einfach kluge Kreaturen wir Hunde! lach...


08. März 2021 -  Napoleon

 

Guck mal! Das bin ich im Turbo Modus...

Ja das kann ich supergut - Turboooooo!

Genau den würde ich gerne einschalten, wenn ich Miezen sehe. Wenigstens bis… darüber gleich mehr… doch erst das vorweg…

Frauchen möchte das nicht. Sie sagt: "Ich wäre weg vom Fenster, wenn sie an der Leine Gas gibt" (ist schon fast passiert) mit SIE - bin natürlich ich gemeint. 

Ja ich weiss - so unrecht hat sie nicht. Deswegen hat sie sich etwas überlegt. Sie gab dem ganzen alsbald auch einen Namen. "Ich mache nun neu... den Napoleon" sagte sie eines Abends zu Herrchen. Während er in seinem bequemen TV-Sessel sass. Plötzlich machte sie Programm. Herrchen stoppte das Bild im Fernseher. Also ich weiss, wenn er das tut... dann ... ja dann ... wird es voll konzentriert. Sie stand nun vor ihm, ging plötzlich im Wohnzimmer auf und ab, die eine Hand als würde sie meine Leine halten...und dann kam der Napoleon --- lach! Sie machte ein schnalzendes Geräusch mit dem Mund, senkte den Blick als sei ich an ihrer Seite und legte die freie Hand auf ihren Magen. 

Ihrer Erklärung zu Folge musste Herr Napoleon auch so durchs Leben gegangen sein, einfach ohne Hund. lach! Der Arme- lach!

Frauchen führte das alles so eindrücklich vor, dass ich beinahe aus dem Bettchen gesprungen und an ihre Seite gegangen wäre. Denn ich wusste genau, was es bedeutet. Das Schnalzen heisst gucken. (Das wurde mit Leckerchen geübt – das ist natürlich ein Träumchen) und der angewinkelte Arm bedeutet bei Fuss und mit dem Blick auf Frauchen konzentriert bleiben. Auch da gabt es hin und wieder etwas zum Futtern. Keine Sorge diese kleinen Rationen werden an den Mahlzeiten abgezogen. Frauchen möchte die Trainingserfolge nicht als Pfunde auf meinen Hüften wieder finden. 

Übrigens, das übten wir immer auf den Spaziergängen ohne Ablenkung. Das ist ganz wichtig, denn sonst kann ich mich nicht konzentrieren, ergo auch nichts aufnehmen.

 

Also heute Morgen, es war grad so langsam am hell werden, sass "Fritzli" das ist der Kater von Frauchens Freundin, neben der Hecke und guckte mich ganz provozierend an. Ich kenne den *Komm doch ich bin schneller» Blick.

Gut - bis vor ein paar Tagen hätte ich einen Sprung auf seine Seite gemacht und hätte ihm bellend die Meinung gesagt. Doch heute war es ganz anders...

Napoleon trägt Früchte, erklärte sie später Herrchen: "Als Naya den Fritzli sah, hat es einen sanften Ruck an der Leine gegeben, sie besann sich, ging in den *Fuss* Modus und guckte mich an...ich machte sofort die Hand vor meinen Magen und wurde ganz leicht schneller, damit sie verstand *bleib bei mir* Dabei habe ich sie wie verrückt gelob und viel Freude gezeigt. Ich hätte sie am liebsten vor Freude wie verrückt gedrückt" 

Okay - wir gingen voll motiviert weiter - Da erneut zwei Miezen. Genau dasselbe Prozedere wie vorhin bei Fritzli... 

"Nun bleiben wir weiterhin am Ball - ist doch toll." erzählte sie voller Freude Herrchen weiter. Gestern konnte ich sie so, wohl noch mit einem Abstand, doch viel besser an einem anderen Hund vorbeiführen. Kein Gekläffe... es war so angenehm. Es ist doch für beide Seiten viel entspannter, wenn sie nicht das Gefühl hat auf jeden und alles eingehen zu müssen. Ihre Unsicherheiten diesbezüglich nie besser wird. Ich bin so dankbar, dass sie so auf mich eingeht. Und ihr Verhalten bei Unsicherheit eine Alternative bekommen hat." 

 

Ist das nicht was Schönes, wenn Herrchen und Frauchen sich freuen! Also mir gefällt es und darum bleibe ich weiterhin am Ball - hihihi das sowieso, ich sollte besser sagen bei Napoleon. Hahaha Pssst! Herrchen macht ihn seit der Erklärung am TV-Abend, Du erinnerst dich? nun auch…hahahaha! 


07. März 2021 - Geschafft!

 

Manchmal gibt es Dinge, die scheinen so einfach und sind es doch nicht. Auf dem Bild siehst du es mir nicht an, wie ich mich konzentrieren muss.

Doch Frauchen sagt: «Das tut ihrem blonden Köpfchen gut»

 

Damit meint sie, dass ich auf den wackeligen Brettchen mit allen 4 Beinen stehen kann, zugleich etwas im Maul halten, mit dem ich so gerne im Garten rumspringen würde und dann noch auf Frauchen hören und gucken. «Bravo» hat sie laut und freudig nach wenigen Sekunden gerufen. Hat mich aus der Lage befreit und mich gestreichelt. Anschliessend gab es ein Jagdspiel und dann durfte ich noch einmal dasselbe tun. Wahrscheinlich um zu überprüfen, ob ich es mir merken kann. KANN ICH! und weisst du was? Ich bin voll gespannt auf weiteres, denn Frauchen lässt sich beinahe jeden Tag etwas Neues einfallen --- Jedoch nicht ohne immer wieder mal das eine oder andere von den Vortagen zu überprüfen. Und dabei bringe ich sie echt immer zum Strahlen und Staunen: "Du mein kluges Maiteli" sagt sie dann stolz zu mir. (Schmacht...) 


27. Februar 2021 - schönes Wetter

 

Nein! ich habe Dich nicht vergessen. Doch ehrlich...war das Wetter nicht zu schön, um in der Stube am Laptop zu sitzen? Psss! ich tummelte mich halt gerne im Garten. Mit Herrchen und Frauchen beim Frühlingsputz an Sträuchern und Büschen, Beeten und Gehweg. Ich lasse sie sozusagen arbeiten und ich chille mal mit Stöckchen kauen oder Schnüffeltour.

Ich machte ausserdem mit ihnen wunderschöne Spaziergänge (wie eigentlich immer – lach) oder fuhren auch mal mit dem Auto wo hin. 

Machten zusammen Spass und Spiel. Ich konnte sogar meinen täglichen Apfel oder eine Karotte draussen geniessen und die Nachbarn verbellen... hahaha - ich weiss, dass sollte ich nicht tun. Machte jedoch Spass die grosse Makerin am Zaun zu spielen. Tu ich nur wenn ich merke, dass wenn meine zwei Menschen abgelenkt sind.

Ansonsten bekomme ich eine klare Ansage. «Wir pöbeln nicht» sagt Frauchen. Nun haben wir ein gemeinsames Abkommen, dass ich mehr oder weniger einzuhalten versuche.

 

Es lautet, wenn Menschen nicht zu Hause oder ich nachts was Komisches wahrnehme, dann kann ich Laut geben. Zum Glück sind Herrchen und Frauchen geduldig und geben mir als Lehrling genügend Zeit zu glauben, dass sie auch gute Beobachter sind und wenn nötig selbst bellen und Eindringlinge in die Flucht schlagen können... hahaha 



15. Februar 2021 - Videolink

 

Stell Dir vor, ich habe es mit meinen Pfoten und Hirn geschafft, dass Du hier den Link passend zum gestrigen Beitrag sehen kannst. Also respektive einen Kurzfilm. 

 

Juhuuuu! Bin ich nicht gut?!?!?! lach! 

 

 


14. Februar - Stufe 3

 

Monate lang habe ich mit Frauchen nur im Garten gespielt und das nach ihren Regeln. Es macht Spass. Und mittlerweile mag ich es, wenn jemand die Regie übernimmt. Es macht mich sicherer und es ist klar was geht und was nicht.

Nach diesen Monaten langen konsequenten Prozedere, habe ich mich daran gewöhnt, dass es auf den Spaziergängen keine Aktion gab. Dafür durfte ich nach Herzenslust Zeitunglesen und durchatmen.

Doch, vor kurzem begannen Herrchen und Frauchen, mir etwas zum Tragen oder einen Apportierauftrag zu geben. Du erinnerst Dich an den Beitrag mit dem *neue Stufe*? Sie freuten sich sichtlich, als ich dabei bei der Sache blieb und nicht überpowerte.

Das wird wohl auch der Grund dafür gewesen sein…, dass heute ein Spielflugball zum Einsatz kam. Natürlich genau so, wie wir es im Garten geübt haben. Nein, da kommt mir grad in den Sinn, eine kleine Änderung war doch dabei…Herrchen warf den Ball und der flog und flog und flog… also konnte ich auch ganz schön weit rennen.

Frauchen schafft dies nicht so. Macht nichts, ich liebe die Aktionen mit ihr trotzdem. Denn es kommt nicht auf die Weite an, sondern dass es Freude macht, an dem was man tut.

 

Also wenn ich es mir richtig überlege war es heute wohl ein gegenseitiges Valentinsgeschenk. Auch wenn wir Hunde solche Tage nicht kennen & feiern. War es sehr schön, wie sehr wir Drei uns alle freuten. Und als dann Herrchen sagte *Fertig* war es auch fertig, denn ich wusste instinktiv, der nächste Spaziergang wird kommen an dem es ein Da 

Capo geben wird. 

 

 


10. Februar 2021 - Vampir Lady

 

Guck! Ich habe Draussen im Schnee ein paar Vampirzähne gebastelt. Du möchtest auch welche? Ist ganz einfach, Bart in den Schnee...schnüffeln reicht, und zack! sind die dran. Dort wo es nicht passt macht man es mit der Zunge passend. Kicher!

Ach! vergessen - Du bist ja ein Glattgesicht...keine Haare, kein Bart am Schnäuzchen. Lach!

Macht nichts! - Diese Veränderung hält sowieso nur wenige Minuten, wenn überhaupt. Und eine Vampir Lady reicht sowieso aus…


07. Februar 2021 - Garage

 

Viele neue Worte habe ich in den vergangenen Monaten gelernt. Eines davon heisst "Garage" (Ausgesprochen Garasch") Es bedeutet für mich, wenn ich gerufen werde und zurückkomme, dass ich mich bei Herrchen zwischen die Beine platzieren sollte. Natürlich in dieselbe Blickrichtung wie er. Psst! Das mache ich nicht immer. Frauchen hat schon oft darüber gelacht. Dieses Wort "Garage" scheint eine Tradition zu sein. Das würde dir Frauchen erzählen. Denn schon Mai-Lin lernte es kennen. Es gibt nur ein Klitzekleines Problemchen, meine Vorgängerin schien kleiner gewachsen zu sein als ich und so war die Durchführung bei Frauchen ebenso gut machbar. Doch wenn ich ankomme, dann muss Frauchen einen guten Stand haben, sonst: "reite ich auf Naya davon" lachte sie und dabei stellt sie sich auf die Zehenspitzen, um grösser zu wirken "Das wäre die Idealgrösse"

 

Auch ich finde es lustig. Und ich finde es auch nicht schlimm, dass es nun eher eine Tätigkeit zwischen mir und Herrchen bleibt... Das ist Okey! 


3. Februar 2021 - Neue Stufe

 

Sie nennen es Stufe 2. Mir ist es egal wie es heisst...denn mir macht es Spass und das ist die Hauptsache.

Früher als ich von ihnen adoptiert worden bin, haben sie gesagt, ich müsse etwas kontrollierbarer werden. Zudem die Welt auch ohne Spielzeug und Aktion kennenlernen. So wurde auf den Spaziergängen kein Spielzeug mitgenommen. Ich war erstaunt, was es da plötzlich alles zu entdecken gab. Schnüffeln, sehen und hören. Man glaubt es kaum, doch genau das machte mich richtig müde. Und unter uns - Viele Dinge, die ich wahrnahm, machten mich echt unsicher. Doch sie führten mich in den vergangenen 5 Monaten immer liebevoll und mit viel Unterstützung an die Dinge.

Manchmal wurde ich etwas rüpelig, weil ich glaubte, so mein altes Muster erzwingen zu können. Spielen, spielen, spielen. 

Doch jeder kann in seinem Sein wachsen. Das ist die Meinung von Herrchen und Frauchen. Auf alten Wegen abbiegen und neue gehen, egal ob 2 oder 4Beiner. Ihre klare Linie liess mich erkennen, es wird wohl keine überdrehten, ausser Kontrolle Aktionen mehr geben. So wurde mir jeder Ast, den ich vom Boden aufhob, abgenommen und dem Wald übergeben.

Freunden die uns begleiteten (vor der verschärften Corona Ansage) wurden instruiert mir keinen Ball oder sonst was zu werfen. Es wurde ihnen erklärt was das Ziel zum Wohle von mir sei. Ich verstand nur Bahnhof und staunte.  

Irgendwann gewöhnte ich mich daran, denn es gab keine Ausnahme bei den Beiden. Stattdessen wurden Such- und Konzentrationsspiele im Wald mit mir gemacht. Auf dem Feld Rennaktionen. Ich fand richtig Freude daran. Begann mich besser zu spüren und auf anderes zu fokussieren. 

 

Und nun - nun starteten sie (Herrchen & Frauchen) besagte Stufe 2. Lach! Diese Bezeichnung passt zu mir als schlummernde Rakete vom Dienst (lacht Frauchen) Vorgestern erhielt ich von den Beiden auf dem Waldspaziergang einen Stock. Einen den sie ausgewählt haben. Und diesen konnte ich nun tragen und den Beiden immer wieder mal im Wechsel bringen. Das machte Spass! Es ist sozusagen nach meiner Festigung im Aufnehmen meines Umfelds und bewussteres erleben, eine neue Aufgabe. Als sie merkten, dass ich nach einiger Zeit mit dem Stock wieder ins alte Muster zu fallen drohte, heftiger mit ihm umging und meine Augen wieder gehetzt zu werden schienen (wie Frauchen, die das immer sieht, wenn ich aufzudrehen drohe) wurde der Stock bei einem Baum beiseitegelegt und wir gingen ohne weiter. Ok - War schön - dachte ich. Doch ich weiss nun, es geht auch ohne. Und so machten wir den restlichen Spaziergang mit Duftlesen. 

Ganz ehrlich... es geht mir so besser! Denn dass ich ein Ferrari sein kann wissen alle. Doch darf ich mehrheitlich eine Luxuslimousine sein. Sagt Frauchen! Eine bei der das Gaspedal nicht ständig durchgedrückt wird. Hahaha! 


30. Januar 2021 - Finderin

 

Heute zeige ich Dir mein aller, aller, aller liebstes Spielzeug. Ok – manche sagen, es sei nur ein Tuch mit einem Knoten. Für mich ist es viel mehr. Natürlich habe ich auch das nicht zur freien Verfügung, sondern bekomme es nur im Zusammenspiel mit Frauchen in mein Schnäuzchen. Das ist für mich ok so... schliesslich ist sie die Verwalterin von sämtlichen Fun- & Lerngegenständen. Und mal ehrlich… unter uns, ich mag auch gar nicht diese Dinge unter meine Fittiche nehmen, da müsste ich ja immer aufpassen und das Spiel allein macht auf die Dauer auch keinen Spass.

Zu Beginn, wenn wir damit z.B. werfen und fangen gespielt haben, wurde ich immer sehr laut. Ich habe geknurrt, gebellt und geschüttelt wie wild, wurde auch grob. Auf 180 nennt das Frauchen. Dann hat sie es stets versorgt. Aus die Maus. Sie und Herrchen möchten nicht das ich in diesem Level drehe. Man würde es mir an den Augen ansehen und mein Verhalten sei kaum kontrollierbar. Ich weiss, ich bin dann emotional sehr überdreht und bekomme nichts anderes mehr mit. Doch da ich schnell von Begriff bin, verstand ich, dass sie das nicht mag und es dauerte ein bisschen, bis ich ganz gesittet damit und auch mit Frauchen umgegangen bin. Sie freuen sich sehr darüber und auch ich, denn nun kann ich einen klaren Kopf im Spiel bewahren und bekomme auch noch mit, wenn mir Frauchen was sagt.

Was wir damit so machen? Na - wie schon erwähnt, Sie wirft es mir zu und ich fange es. Manchmal im Sitz, hin und wieder im Stehen, je nach dem was sie grade ansagt. Manchmal auf anderem Untergrund, an verschiedenen Orten im Haus oder Garten. Doch sicher ist, dass wenn ich es habe, ich es ihr bringen kann. Oft versteckt sie es irgendwo. Manchmal finde ich es gleich, doch in letzter Zeit wurden die Verstecke immer schwieriger. Dann setze ich meine Nase ein und so gelang mir bis jetzt immer der Erfolg. Ohne Hilfe! Das tut Frauchen nicht. Helfen meine ich. Sie weiss ganz genau, was in mir steckt und das ich eine gute Finderin bin. Sie möchte mich auch immer ein bisschen fordern und um mich danach fest loben zu können. Und ganz neu, machen wir eine ruhige Übung, dabei legt sie es mir auf den Kopf, über die Schnauze oder den Rücken und beim Wort «Gut» darf ich es runternehmen werfen oder entfernen. Wie es mir grad gefällt. Mir gefallen alle Varianten sehr gut…

und wenn Du nun denkst Frauchen sei mit ihren Regeln zu streng... Nein - wir Hunde mögen das, wenn jemand klar sagt, wo es lang geht. Also - es ist alles zu meinem Wohl. schmunzel! 

 

So nun muss ich - Frauchen will mit mir noch ein bisschen was unternehmen. Ich bin schon ganz gespannt was es sein wird. Tschüüüü üüüüsss!  


27. Januar 2021 - Schnappschuss

 

Erwischt – Frauchen hat einmal mehr ihr Handy gezückt und geknipst, als ich voll auf dem Tripp eines Missverständnisses ritt. Hahahaha! Da muss ich grad selbst lachen. Heuuuuuul! Haben will! Rief ich – als sie den Ball auf ihrem Bein hin und her rollte. Ich will spiiiiiiiielen! Dies im unmissverständlichen Wolf O-Ton. Hahahaha! Guck mal, wie ich auf dem Foto aussehe. Hahaha! Frauchen musste auch lachen. Dabei wusste ich noch nicht, dass der hin und her gerollte Ball auch für das weich machen der Muskulatur nach dem Turnen verwendet werden kann. Nun bin ich klüger.

 

Keine Sorge – kurz nach Beendigung dieser Tätigkeit hat Frauchen mit mir eine lustige Spiel- & Spasseinheit gemacht. Nicht mit diesem Ball, versteht sich, denn der gehört nur Frauchen. Das ist mir nun klar. Und deswegen gehört diese Bettelaktion der Vergangenheit an. Wieder was gelernt. schmunzel!


23. Januar 2021 - Gehalten

 

Vielleicht hast Du gestern auf dem Foto gesehen, dass ich eine Art BH trage. Einen Hundebüstenhalter - hahaha! Nein Spass bei Seite - es nennt sich "Gstältli" und wurde von Herrchen nach Mass genäht. Ja, sowas kann der!

Anfangs war es etwas komisch. Doch ich fühle mich gehalten. Es gibt mir ein gutes Gefühl. Zudem entlastet es meinen Halswirbel würde ich mal in die Leine springen. Ist schon mal passiert als ich einer frechen Katze hinterher wollte...hää? oder zweimal? EGAL! Wer will denn da eine Strichliste machen - Ich nicht und die Zweibeiner auch nicht. Also - VOLL EGAL!

Und wenn dich der Anblick etwas stutzig macht, weil ich auf dem Bild Halsband sowohl auch Gstältli trage... Das war ganz am Anfang der Geschichte. Weil, hätte es mir gar nicht gepasst, so hätten sie es mir abgemacht und so geführt wie bis anhin. Doch da ich ein Hund von Welt bin und ich den Beiden vertraue, kann ich jetzt mit und ohne. Na eben - mit Halsband oder Hundedamenbüstenhalter - hahahaha! 


22. Januar 2021 - Schneemonster

Uch! Als ich heute Morgen nach Draussen guckte, war es wie von Geisterhand verschwunden. Sie nennen es *Schnee* die Zweibeiner. Ja - ich gestehe, letzte Woche habe ich mich schon etwas angestellt, als plötzlich alles weiss war. Ich erkannte keine Strasse und keine Wege mehr. Es verunsicherte mich extrem und so wollte ich, wenn es nach mir gegangen wäre, nur noch vor dem Haus versäubern und dann Zack, wieder ins Haus. Doch hartnäckig, wie die Zweibeiner sind, machten sie die obligate Runde mit mir.  Im Nachhinein gut so. Ich legte mir eine Strategie parat und hielt mich an die Duftspuren der Abdrücke im Schnee. Doch das hatte ich Dir schon vor kurzem erzählt.

Am nächsten Tag war es für mich dann noch kurioser. Überall sassen Monster. (anmerk. Frauchen - Schneehaufen vom Wegräumdienst) Ich machte mich manchmal ganz lang, um an ihnen zu schnüffeln. Um dann zu merken, dass es keine lebenden Kreaturen sind. Wer hatte die nur den ganzen Weg entlang hingesetzt? Idiotisch so was.

Das Versäubern im Schnee fiel mir auch etwas schwer. Wären wir doch lieber nur vors Haus gegangen, stattdessen ging ich so nah ich konnte nun bei Herrchen oder Frauchen auf die Spaziergänge. Ich wich nicht von ihrer Seite. Als ich dann Kinderstimmen schreien hörte, die den Berg hinunter sausten, konnte ich mich auf nichts anderes mehr Konzentrieren. Herrchen und Frauchen blieben ihrer Linie treu, lobten mich, wenn ich mich verhielt, wie sie es sich zu meinem Wohl wünschten und ignorierten oder versuchten die Situation zu ändern. Letzteres fiel eher schwer, denn es lag überall Schnee. Doch das Loben baute mich auf und ich wurde sicherer. Als dann die Wege wieder frei wurden, wurde auch mein Verhalten wieder «normaler». Bis auf einmal - wo ich auf einer glatten Fläche rutschte. Da wurde mein Mut kurzzeitig blockiert. Glatt mag Frauchen auch nicht. Hahaha! Und hätte sich auch 4 Pfoten gewünscht.

 

 

An einem Tag fuhren wir mit dem Auto weg. Den Berg hinauf – Dort lag noch bis zu meinen Oberschenkeln Schnee. Herrchen und Frauchen schickten mich zwischendurch mit einem Auftrag hin und her: "Geh zu..." Das machte mir Freude und ich traute mich nun auch in den hohen Schnee. Und am Ende drehte ich, um ihnen zu zeigen, dass die Unsicherheit diesbezüglich verschwunden ist, eine grosse Runde im Weiss. Ich glaube nun kann kommen was will - zumindest Wettertechnisch - ich bin gewappnet. 

 


18. Januar 2021 (Fortsetzung) Revier II

 

Als ich mit einem lauten Schrei "NEIN" aus meinem Tun herausgerissen wurde, folgte auch schon das Wort "Kehren". Ich tat, wie mir geheissen, jedoch nicht ohne nicht vorher nochmal rasch der Tasche zu zeigen, dass ich beissen kann. Frauchen packte wortlos alles zusammen. Wir gingen rein. Und obwohl ich sie fragte: "Was ist denn?" Bekam ich keine Antwort. Sie schickte mich auf die Decke.

Kurze Zeit später - "Juhuuu! wir gehen raus" denn ich hörte, dass Sie sich parat machte, um bestimmt mit mir spazieren zu gehen. So war es dann auch. Kaum draussen auf den bekannten Wegen sprang ich an der langen Leine in die Wiese. Machte mein Geschäftchen, roch hier und da. Mein Kopf war immer noch bei der Tasche am Ast. Frauchens anscheinend auch. Denn ihre plötzliche Reaktion war dieselbe wie dort…"NEIN". Sie kam auf mich zu. Ich stand wie versteinert und leckte mir das Maul. Du bist doch ein kleines Ferkel" sagte sie ärgerlich. Und obwohl ich ihr sagen wollte, dass Katzenscheisse doch hin und wieder lecker schmeckt, ging sie mit zackigem Schritt davon. Sie wollte es anscheinend nicht hören. Ich ging brav an ihrer Seite, versuchte hin und wieder mein Maul an ihrer Hose abzuputzen, doch auch das gefiel ihr nicht. Was war denn heute bloss los. Sonst war doch bei uns alles viel harmonischer.

Sie kochte Essen und füllte auch meinen Napf. Ich ass – sie auch und setzte sie sich nach der Mahlzeit vor die Glotze. Dann machte sie Atemübungen. Das kenn ich schon. Es bringt sie in die Mitte hat sie am Sprechknochen (Telefon) einst einer Freundin erzählt. Was immer das auch ist.

2 Stunden später - "Komm" Juhuuu! wir machen was. Frauchen zog mir draussen mein Mäntelchen wieder an. Ich wollte grad zum Strauch springen, um zu sehen... Na, was wohl? Ob die Tasche - Du verstehst? "Fuss" rief Frauchen, in ihrer Stimme hörte ich, dass sie einen Plan hatte. "Revier" Juhuuu! springen finden und packen. Dachte ich erneut. Ich suchte und fand... den kleinen Bringsel. Er lag auf einem Blumentopf. Ich packte ihn und rannte schnurstracks zu Frauchen. "Jawoll" rief sie und anschliessend "zeigen" wir gingen (diesmal etwas schneller) zum Ort des Findens und dort zeigte sie mir Platz. Was ich dann auch tat. Frauchen strahlte erneut über das ganze Gesicht. Bei den weiteren 4 Wiederholungen funktionierte es immer besser. Am Ende hatte ich verstanden was "zeigen" bedeutet und "Platz machte ich von alleine. Und damit schlossen wir das Tagestraining ab. Ein Erfolg!

Abends als Herrchen nach Hause kam, hörte ich wie sie lobend über mich sprach. "und das nächste wird sein, dass sie lernt, dass man keine Taschen schreddert. In kleinen Schritten werde ich es ihr beibringen. Und wenn Corona vorbei ist, trainieren wir das Ganze mit Menschen im Wald (Anstelle von Gegenständen)"

Herrchen streichelte mich lächelnd und sagte: "Dann wirst Du ein Sanitätshund Maiti". Und das muss was ganz Besonderes sein, wenn ich so ihre Gesichter ansehe.  Ach - haben wir an diesem einen Tag viel gelernt. Wie man es macht und auch nicht. Lach! 


16. Januar 2021 - Revier

Wir haben nun schon einiges miteinander bewerkstelligt, Frauchen und ich...

doch vor einigen Tagen, vor dem grossen Schnee, da wurde es sehr speziell. Die Sonne schien, es war kalt und Frauchen schnallte mir Draussen eine Art Mäntelchen um. Nicht zum Wärmen, das checkte ich rasch. Dann sagte sie "Fuss" ich positionierte mich an ihrer linken Seite. "Revier" das nächste Wort. Hilfe - ich kenne es nicht - zum Glück machte sie dieselbe Gestik, wie wenn ich was suchen darf. Also bewegte ich mich erst langsam, dann immer schneller werdend in den Rest des Gartens. Ich schien alles richtig zu machen. Schon Bald fand ich eine Tasche auf der lag ein Gegenstand (Frauchen nennt ihn Bringsel) "Ok - ich bring den mal zu Frauchen" So wie ich immer alles bringe, was ich finde.

Sie freut sich megaaaaa! Ich übergab ihn ihr und dann sagte sie: "Zeigen" und sprang davon. Ok - sie wurde rasch langsamer, denn das erste Missverständnis war geboren. Meine Emotionen waren von 0 auf 180. So viel Freude über etwas das ich zurückgebracht, hatte Frauchen noch nie gezeigt. (Dachte ich) Und so sprang ich an ihr hoch und packte vor Freude in...

Ach - Spass vorbei - Wir gingen normalen Schrittes zu der Tasche. Dort zeigte sie mit der Hand "Platz" und als ich das getan hatte bekam ich ein Leckerchen. Wurde mit Streicheln gelobt. (ich mag das)

Sie nahm die Tasche, den Bringsel und wir gingen freudig (langsam) zum Ausgangspunkt zurück. Durchgang 2 - selbe Situation andere Fundstelle. Als ich jedoch bei der Tasche ankam, fand ich… es wäre doch richtig gut, wenn ich Frauchen anstelle des kleinen Bringsel die Tasche bringen würde. Flux flog das kleine Teil von der Tasche, als ich diese packte und davonsprang. Ich stellte mir vor, es sei meine Beute. Warf sie in die Luft, biss auf ihr rum, liess sie fallen, sprang drauf und packte sie erneut. Ich gab alles und sprang sie so wild schüttelnd, wie ich konnte zu Frauchen.

Mmmmhhhh! Irgendwas hatte ich falsch gemacht. 

Reset! Pause - Frauchen überlegte - ich stand neben ihr und wartete auf weiteres, spannendes. Es machte ja so viel Spass, auch wenn das Gesicht von Frauchen eher ernster schien als sonst.

Ok - Durchgang drei. Frauchen ging mit den Gegenständen zu dem grossen Strauch. Hängte die Tasche an einen Ast. Zeigte mir den Bringsel und kam zurück. "Revier" ich spurtete los als ginge es um mein Leben. Der gezeigte Gegenstand interessierte mich nicht... Die Tasche - jaaaaa die Tasche...Tasche haben will 

"Sie hing an der Tasche und versuchte sie vom Ast wegzureissen. Sie benahm sich wie ein Pitbull. Liess nicht mehr los, ich erkannte sie gar nicht mehr." erklärte Frauchen Stunden später Herrchen. "Da musste ich das ganze unterbrechen. Bei einem weiteren Durchgang versuchte sie den Verschluss der Tasche kaputt zu beissen, um sie so vom Ast zu bekommen. Da rief ich laut – NEIN! Trotzdem hing sie wie eine Irre an dieser Tasche»

 

Das Verpatztes auch sein darf, weil man daraus lernen kann und wie es weiterging, dass erzähle ich Dir schon Bald. Fortsetzung folgt – grosses Wolfehrenwort! Lach!


14. Januar 2021 - Schnee

 

Ich habe gerade einen kurzen Spaziergang im Quartier hinter mir. Doch er kam mir viel länger, sehr intensiv und spannend vor. Meine Schnüffelnase kam voll zum Einsatz. Doch damit wurden die Nerven von Herrchen etwas strapaziert. Denn ich war so im Element, dass ich nicht mehr hören konnte. Kein Warten vor der Strassenüberquerung, kein Fuss beim Kreuzen von anderen Hunden an der Leine und auch kein nebeneinander hergehen, denn ich wollte unbedingt vorweg.  Schnüffel, schnüffel, schnüffel – Ich spurte unter den 50… ach was sag ich, 100erten von Fussabdrücken im Schnee was das Zeug hielt. Schuld ist eigentlich Rex. Er ist der Dt.Schäfer Boy aus dem übernächsten Garten. Jener den ich oft sehe und beobachte. Jener den ich mit einem Bellen anzeige, wenn er an unserem Haus vorbeispaziert. Er sei gleich jung wie ich. Derselbe Jahrgang. Viel grösser als ich und noch etwas taffer im Charakter. So erzählten sich die Menschen. Und genau er, eben heute, spazierte Rex mit seinem Frauchen wenige Minuten vor uns auf der gleichen Runde wie wir. Als wir an ihrem Haus vorbei gingen sahen wir grad wie seine Rutenspitze in der Tür verschwand. Schon da roch ich jeden seiner Pfoten Abdrücke, die zudem auch noch sichtbar im Schnee vor uns lagen. Las jede seiner Nachrichten an Laternen- und Zaunpfahl. Trottete im typischen Spurengang. Frauchen musste schmunzeln, Herrchen versuchte unterdessen den sonst geltenden Regeln gerecht zu werden. Es gibt keine Ausnahme junge Dame: Sagte er und nahm mich konsequent in die Pflicht. Ok – auf den letzten Metern hakte ich dann ein. Psst! Unter uns – nicht um Herrchen eine Freude zu machen, sondern wenn wir am Nachmittag nach Hause zurückkehren, bekomme ich immer einen Apfel. Au jaaaaa! Apfel will haben…Lach!

 

Herrchen – morgen gebe ich mir mehr Mühe, dass wir wieder als Team unterwegs sein können. 


10. Januar 2021 – Bastelqueen

Frauchen hat auf ihrer Seite soeben erzählt, wie sie bastelt.

Natürlich bin ich immer dabei. Im oberen Raum, dort wo man erst nach OK - die Treppe hoch gehen darf. Dort sitzt sie dann und werkelt und ich liege ihr zu Füssen. lach!

Manchmal liegen Materialien auch um mich rum, doch das macht mir nichts aus. Hauptsache ich kann chillen. Manchmal mit Melodien aus dem Radio die mich in meine Träume begleiten. Doch oft ist es ganz still im Haus. Man hört lediglich ein leises Tick Tack.

Ich liebe diese Atmosphäre, denn sie macht mich ganz ruhig. Es ist so eine...mmmhhh! Menschen würden es *gute Energie im Raum* nennen. Frauchen ist dann ganz konzentriert und zufrieden bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Gemeinsam ist es wirklich schöner.

 

Pssst! Unter uns – und genau deswegen, weil wir so vieles miteinander teilen, fühle ich mich auch schon wie eine kleine Co Bastelqueen. 


6. Januar 2021 - Bananaaaa 

 

Frauchen glaubt ich sei vielleicht mit den Mignons verwand. (Spass) Denn ich liebe Bananaaaa! Jaaaaaa! Bananaaaaaaa! Will ich haben. Lach!

Ok - ich gebe zu Äpfelchen auch. Vor allem wenn Frauchen sie draussen über den Boden rollen lässt und ich ihm hinterherjagen kann. Diese Beute, welche ich jeden Tag bekomme, schmeckt so serviert noch besser.

Schwieriger würde es da schon mit der Form der Karotte (Schweiz. Rüebli). Nicht so Rollfreundlich. Trotzdem bekomme ich hin und wieder eines gereicht. Und bevor nun das grosse Jaulen durch die Hundehütten geht, ja - wir wissen alle 3, dass die orangen Dinger ungekocht und ungeölt, unverdaut wieder rauskommen. "Das ist doch Wurst" sagt Frauchen (häää Wurst? ich dachte Karotteeee?) Sie sagt: "dafür hat sie was zum Nagen und für die Zähne ist es auch gut". Dentalhygiene, sozusagen. Doch mein Favorit ist und bleibt als Snack, die Banane. Herrchen und Frauchen haben nach der definitiven Futterumstellung einen Fleischfreien Tag eingeführt. Somit bin ich wohl Teilzeitvegetarierin - hahahaha - so wie Herrchen und Frauchen, die auch nicht jeden Tag Fleischiges auf dem Teller haben. Mir macht das nichts aus. Hauptsache das Essen bleibt nicht aus.

Am besagten Tag, dann - ja genau dann, bekomme ich unter anderem eine Banane mit in meine Futterschale. Sie sagen, es sei der Montag. Für mich ist es ein Feiertag. Ich könnte jeden Tag... Du weiss was ich meine... Montag feiern. «Das wäre zu viel Zucker» sagt Frauchen. Erst recht, seit sie im Radio vernommen hat, dass die Früchte von heute auf viel mehr Zucker gezüchtet werden, als es vor ein paar Jahren der Fall war. Banane und Ananas steht an oberster Stelle. Da bringt alles zuzwinkern der Banane aus der Obstschale nichts. Sie ist und bleibt der Montagssnack.

Frauchen? Ist heute Montag? Nicht? Wann ist wieder Montag? Ok! 


03.Januar 2021 - Stillhalten

 

Also ich muss sagen, es ist schon unglaublich auf was für Ideen Frauchen kommt. Und nein - ich gucke nicht genervt.   K O N Z E N T R I E R T! Trifft es eher. Schliesslich ich es nicht so einfach. 

Neeeeiiin! Nicht das Leckerchen auf der Nase zu halten, sondern es nicht mampfen zu können, dürfen...oder wie Du es nennen möchtest.

Also, es würde mich schon interessieren wie Frauchen dreinschauen würde, wenn sie dieses "Spiel" wie sie es nennt, täte.

Was für ein Glück sie hat - als Flachnase. Da hält grad gar nichts drauf. KICHER!

 

Ich fühle mich grad als Künstlerin, Jongleurin, Artistin... Super genial und extraordinär bombastisch      – B I N  I C H  N I C H T  GU U U T!!!

 

Happ! jetzt ist es weg! Hahaha!

 

Frauchen, komm wir machen es noch einmal. B I I I I T T E ! 


01.Januar 2021 - Silvesterabend

 

Es war schon etwas komisch. 

Normalerweise gehen wir früh zu Bett, doch gestern Abend war alles ganz anders. Obwohl ich mehrfach nachfragte, erhielt ich nur die Antwort, alles ok - leg dich hin – es ist Silvester. Hä? Wer oder was ist Silvester.

So tat ich wie mir geheissen. Schlief dann plötzlich ein. Dabei hörte in meinen Träumen die Begleitmusik der Glotze. Vernahm auch wie Frauchen mit sang und wie Herrchen in der Schublade nach Süssigkeiten kramte. Plötzlich schreckte ich auf. War es das, worauf sie gewartet haben - Puff, Puff, Pfeiff! Tönte es Draussen.

Herrchen und Frauchen taten als hätten sie nichts gehört. Sassen auf Stuhl und Sofa, sprachen miteinander und schauten immer wieder in den Fernseher. Ich gab Laut. Wau, wau - "Alles ok - Naya!" sie machte das Zeichen mit dem Kerzengeraden Finger vor dem Mund. Pssst! War zusätzlich von ihr zu vernehmen.

Puff... Da war wieder dieses Geräusch. Dieser Knall. Sicherheit, die finde ich bei meinen Leuten, dass weiss ich mittlerweile und so begab ich mich zu Frauchen an die Seite, mich auf den Boden legend. Etwas dösen kann nicht schaden. Schliesslich sorgt sich jetzt Frauchen um die Geräusch Kulisse. Das Geknalle interessierte mich nicht mehr. 

Ich lag so da, bis Bewegung ins Wohnzimmer kam. Herrchen holte etwas in der Küche (leider nicht für mich) ich trollte mich auf meine Decke. Es war nicht zum Aushalten. Wie Flöhe in einem Hundepelz – unnötig das Ganze Getue. Trotzdem wurden Stöckchen angezündet die Sterne sprühten, Zettelchen in den Ofen geschmissen, Getränk eingeschenkt, sich geküsst und umarmt. Hallo! es reicht jetzt - wollte ich sagen. Doch sie wendeten sich mir zu und wünschten mir strahlend alles Gute.

Hä? Mir geht es gut, was soll das? Muss ich weg? Ich bekam keine Antwort. Sah nur in 4 zufriedene Augen. Da versteh einer die 2Beiner???

 

Hey Leute! ich will ins Schlafzimmer in mein Bett, entfernt mir die Haargummis, das ich endlich schlafen kann. ES IST NACHT - ICH WILL RUHE! Das ist alles was ich will. Gähn! Kurze Zeit später war der Spuk vorbei. Ich ging mit Herrchen noch kurz nach draussen und dann endlich hoch in mein geliebtes Bett. 

 


Herzenworte zum heutigen Feiertag, eine sogenannte Gemeinschaftsproduktion (lach) in Wort und Bild findest Du auf Frauchens Seite.

 

Happy New Year

 

- Da staunst Du wohl - ich kann Inglisch oder wie sich das auch immer nennt. (HAHAHA)  


18. Dezember 2020 - Lob

 

Viel entspannter ging es zu und her...bei meinem erneuten Besuch bei Tante Gaby.

Und dann schwebte plötzlich wieder ganz viel Fröhlichkeit und Glückshormone in der Luft. Ich konnte sie echt riechen und bekam eine volle Dosis ab. 

Als wir dann mit der Diagnose *Gut gemacht* ein grosses Lob von Gaby erhielten, waren wir mehr als nur HAPPY!

"Weiter so!" Sagte sie strahlend (sogar hinter dem Gesichtsschutz erkennend) "Muskulatur gut zugelegt, angenehm weich - keine Verhärtungen, ihr seid wirklich auf einem guten Weg" lobte Gaby erneut «Ich bin erstaunt was ihr schon geschafft habt.»

Ihr - das sind Frauchen und ich, mit Trainingseinheiten und Herrchen auf den gemeinsamen, regelmässigen und wohldosierten Spaziergängen. Frauchen erzählte, dass ich ein kluges Köpfchen sei. Bei den täglich neuen Übungen ich immer gleich verstehen und hören würde, was sie von mir wolle. Dann nie aufmüpfig, sondern zu allen Taten bereit.

Na, wenn`s Spass macht! Frauchen....dann ist das so!

 

Nach einer Massage von Gaby und einer nötigen Impfung (die ich gar nicht mitbekommen habe) machten wir uns dann wieder auf in mein Zuhause, wo mein Bett steht und dort träumte ich dann von lustigen Spielen, Kopfarbeit und Spass... So wie es in meinem wahren Leben vorkommt. 


14.Dezember 2020 - Emotionen

 

Hallo! Gestern habe ich Frauchen ein Leuchten ins Gesicht gezaubert. Mehr noch erzählte sie Herrchen: "Es war wie ein Geschenk zum 3. Advent"

Dabei habe ich ihr nur gezeigt, dass ich ihr mehr und mehr vertraue. Ja das ist bei uns Hunden nicht anders als bei Menschen. Und wenn 2Beiner sich die Händereichen, so habe ich es gestern mit dem "mich hinlegen und dass hintere Bein ausstrecken" gezeigt.

 

Frauchen konnte mich tatsächlich das erste Mal seit unserer Adoption in dieser Variante kämmen. Ganz anders als Bislang - im Stehen. Was für Frauchen nicht sehr einfach war. Und dann habe ich einmal mehr gemerkt, dass Freude sich vermehren kann. Frauchens Emotion berührte so, dass ich ihr noch mit meiner Zunge den Arm streichelte. (kicher) 

08.Dezember 2020 - Packen

 

Kuck Kuck! Ich seh Dich!

Gestern haben wir einmal mehr was Spassiges gemacht. Mit einem Tuch - Es hätte sich hervorragend zum miteinander Kämpfen angeboten. Doch das wollte Frauchen Partout nicht. Vor allem als sie gesehen hat, wie ich es totschüttle und dabei aus dem tiefsten Keller knurre. Da nahm sie es mir kurzerhand weg. Erst dachte ich, das ist es nun gewesen.

Doch dann legte sie es mir über die Schnauze. "Was soll das denn" wollte ich mit dem sofortigen Abschütteln sagen. Doch Frauchen sagte beim wiederholten Versuch "Warten" und das Wort kenne ich. Das heisst, ich soll in der Bewegung einfrieren. Passend zu den Temperaturen - hahaha! Und das mit einem Küchentuch auf der Schnauze.

Was ich alles kann - das hättest Du wohl nicht gedacht. Denn ich hielt ganz still - bis... ja bis... "ok" kam. Dann machte ich eine Bewegung nach hinten... oder war es nach oben? Egal auf jeden Fall versuchte ich es zu schnappen. Von 5 Mal habe ich es 1 Mal geschafft. Macht nichts, die Quote wird besser, natürlich nur wenn wir dranbleiben. Wobei - so wie ich Frauchen kenne machen wir morgen einen anderen Spass zusammen. 

Und erst Tage später greift sie darauf zurück, um zu sehen, ob ich mich noch erinnere. So ist schon eine ganze Auflistung von lustigen Dingen entstanden.

Du findest das einen Unsinn? Nein - ist es nicht...

 

Es sind verbindende Spiel, weil wir zusammen was tun. Ich lerne noch besser auf die Worte zu hören und meine Passion, mich zu beschäftigen, wird auch befriedigt. Doch Du weisst mittlerweile, Frauchen macht das bei einer Session ein paar Mal hintereinander. Immer ohne Zwang und immer mit einem Teil den ich schon beherrsche. Hört mit einem Erfolg auf. Dann können wir bald da dran anknüpfen. Doch nach jedem Spiel ist wieder Schicht im Schacht. Oder Ruhe in der Hundehütte... lach! Bis zum nächsten Gaudi! 


5.Dezember 2020 -  Nikolausin

 

Irgendwie hat es Spass gemacht. Ich meine damit, dass danach - die Bezahlung für meinen Job. Ok - dieser ging ja auch nur einen Augenaufschlag. Bin halt ein Naturtalent und als solches soll ich Dir einen guten Nikolausabend wünschen. Hat Frauchen gesagt.

 

Mmmmhhh! Ich finde- jetzt wo ich mich so im Bilde sehe, wirke ich doch ganz gut! An sowas könnte ich mich gewöhnen. Natürlich nur wieder mit Money Money Leckerchen... lach! 


3. Dezember - Leckerchen

 

Da holte Frauchen gestern so einen grossen Keks aus dem Ding, dass sie Adventskalender nennt. Lecker hat er geschmeckt und meine Beisserchen kamen ganz gut zum Zug. Doch so - genau so muss es sein. Kauen beruhigt, baut Stress ab und hilft Dinge zu verarbeiten. 

Alles Drei hatte ich echt nicht nötig und trotzdem schlief ich nachher wie ein Engelchen. 

Was heute wohl drin ist? In diesem Ding, dass sich Adventskalender nennt.

Apropos! Meine Frage von neulich wurde noch nicht beantwortet. *WAS IST NACH DEN 24 TAGEN* Woher kommen danach die Leckerchen?


1. Dezember - Adventskalender

 

Schau mal was Tante Marianne vor ein paar Tagen auf die Treppe des Eingangs gestellt hat. Wegen Cofit hat Frauchen gesagt - oder wie das auch immer heisst. Ganz fit ohne Co. wäre ich beim heutigen Auspacken gewesen. Denn natürlich war es in wunderschönes Papier verpackt und roter Schleife. Doch Frauchen wollte das Vergnügen für sich allein. "Mir würde das nötige Feingefühl fehlen" hat sie gemeint. Ja, in diesem Haus werden die Dinge ganz direkt angesprochen.

Was soll`s - Sei es ihr gegönnt, da der ganze Inhalt sowieso mir allein gehört. Sie ist lediglich als Türchen Öffner engagiert. Feinere Pfoten und so...

 

"Nein, nein, nicht alles auf einmal" hörte ich Sie sagen, als ich sie eindringlich anguckte "Jeden Tag ein Türchen - also 24 Mal ein Leckerbissen. Ich war ganz aufgeregt. Ich wollte Frauchen erklären, dass ich den Inhalt auch an einem Tag schaffen würde. Was sag ich da – IN MINUTEN!

Doch, das ist halt wieder so ein Menschen Ding, dem ich mich füge. Und so posierte ich kurz für ein Foto, mit meinem coolsten Blick des Tages und hoffte Frauchen würde sich das mit den 24 Tagen noch mal überlegen. 

Ok - nicht? Macht nichts, wollte es nur nicht unversucht lassen. Hund weiss nie…lach!

 

Doch bevor ich es vergesse (wobei das eher Frauchens Part ist - lach) Ein ganz herzliches DANKE Tante Marianne! Für diese Wauuuuuu Überraschung. Was passiert nach den 24 Tagen?  Also ich hätte nichts dagegen wenn…Wauuuuu!


30. November 2020 - Wackeln macht Kater

 

Oh nein – dass ausgerechnet ich als Hündin einen Muskelkater haben muss, ist ja schon ein bisschen beschämend. Ein Hund mit Kater – wo gibt es denn so was…

An der ganzen Geschichte ist Frauchen Schuld oder genauer gesagt ein neues Trainings Element, dass sie zusammengebaut hat. Nur wenige Minuten Aktivität damit haben gereicht.

Keine Sorge - Alles nicht so schlimm, denn mir geht es wieder gut. War nur ein Tag nicht so ganz auf der Höhe, weil meine Muskeln es mich spüren liessen.

Gut so – hat Frauchens Freundin gesagt. Nicht weil sie mir böses will, sondern weil sie meint: «Es beweist, dass die Muskeln angesprochen wurden, die es nötig haben.»

Die Rede ist von einem Brettchen, das ganz leicht wackelt, wenn ich es betrete. Mehr noch, ich darf nicht mal mit allen 4en drauf. Nur entweder vorne oder hinten. Doch sie selbst die Bilder und dabei nicht nur auf meine Füsse, sondern auch in mein Gesicht. Das verrät Dir, dass es mir ganz viel Spass gemacht hat und den Rest sehe ich EASY!  


27. November 2020 - Liebe

 

Nun bin ich schon 3 Monate und 4 Tage in diesem Zuhause. Das sagte zumindest gestern Abend Frauchen zu Herrchen. "Wahnsinnig wie die Zeit verfliegt" 

Also ich habe noch nie eine Zeit fliegen sehen. Nur mein Lieblingsspielzeug, die blauen (Schwimm-) Reifen. Es macht mir nichts aus, dass Frauchen nicht so eine gute Werferin ist, denn ich darf den Gegenstand erst holen wenn er liegt. Und das ist oft gar nicht so einfach, denn hin und wieder landet er im Gebüsch, oder irgendwo wo ich ihn nicht mehr sehe. Dann kommt einmal mehr meine Nase zum Einsatz. Und ebenfalls einmal mehr sagt dann Frauchen bei meiner Rückkehr: "Mmmmmhhhh! Meine Kleine du riechst richtig gut nach Lavendel oder Salbei oder Rosmarin oder Cola- oder Currykraut. Sogar ein Olivenkraut gibt es hier. Und wenn Du nun denkst, es ist ja gar keine Saison mehr für diese Kräuter, dann liegst Du richtig. Doch auch wenn es kalt ist, geben sie Duftstoffe ab, wenn ich meine Nase dort hineinstecke. Natürlich nur weil ich in Suchaktion bin. Hin und wieder derangiert es halt dann auch mal meine Frisur.

 

Egal - Denn egal wie ich rieche oder aussehe meine Menschen lieben mich. Das merke ich jeden Tag aufs Neue und das nicht nur im Spiel.   


26. November 2020 - Kreativ

 

Frauchen schmunzelt und findet ich sei so kreativ wie sie.

Ich würde in allem einen Ball zum Spielen sehen. Einmal waren es die Kürbisse, dann Äpfel, Zwiebeln und Kohlrabi, das erklärte mir Frauchen. Und nun – nun, entdeckte ich etwas, mit dem sich Frauchen beinahe jeden Abend beschäftigt. Sie nennt es Wolle – für mich ist es ein weicher Ball. Und wie weich – ganz schmusefein und es liesse sich so gut halten. Ok – ein paar Fusseln zwischen den Zähnen, dass stört doch keine passionierte Spielerin.

 

"Frauchen spielen... --- Ok --- dann halt nicht, aber vielleicht kann ich dir helfen? Nur ein bisschen? halten vielleicht? Oder Weeeeeerfeeeeeen" Hahaha


24. November 2020 - Staun!

 

Unglaublich - Frauchen kann zaubern. Plötzlich war er da, dieser Ball und beim nächsten Wimpernschlag schon wieder weg. Wo war er hin? Das Einzige was ich fand, war ein nasser runder Fleck am Boden. Und der roch gar nicht wie Ball... 


20. November 2020 - Schlagzeugerin

 

Die Ansage: "Da muss ich dranbleiben" bezog ich erst auf den Ball. Au ja! Ball spielen - das gefällt mir. Doch Frauchen meinte etwas anderes. Neue Dinge einstudieren, die mir Spass machen und zu gleich meine Muskulatur und das Bindegewebe festigen. Frauchen verfügt wie ich über einen guten Instinkt und ein gutes Auge, so hat sie mit mir seit meinem Einzug schon viele Dinge geübt, die genau dieses Ziel beinhalten. Das tolle daran - Herrchen macht mit, wenn er nicht zur Arbeit muss.

So setzte letzte Woche Frauchen ein Ding ins Gras - Sie nennte es alte Plastikblumenkiste - Sie führte mich dahinter, sagte *Sitz* was ich dann auch voller Interesse tat und sie stellte sich gegenüber. Ich sah ihr an, dass sie überlegte. Versuchte mir eine Anweisung zu geben, die ich nicht Verstand. Und so tat ich was ich am besten kann... oder am Zweitbesten - Lach! Ich klopfte mit meiner Pfote drauf. Frauchen schaute mich an und sagte "Jawoll! Guuuut!" und zeigte viel Freude. (Belohnung von Teilschritten nennt man das)

"Sitz" tat ich wieder und klopfte dann, meinen Popo vom Boden hebend, wieder auf das Ding. Sie lobte mich erneut sehr überschwänglich. Warf dann mein Lieblingsreif und ich durfte ihn, nachdem er still unter der Hecke lag, holen.

Das macht Spass. Das Ganze wiederholten wir einige Male und gingen dann nach drinnen und ich in mein Bett, um etwas zu chillen. Was für ein lustiges Spiel - Nun WERDE ICH SCHLAGZEUGERIN! So dachte ich zumindest.

2 etwas sehr ruhige Tage vergingen. Frauchen hatte Pillen geschluckt, ich roch es über ihre Haut und sie klagte bei Herrchen über starke Kopfschmerzen. Doch dann ging es ihr besser und sie holte erneut das Ding aus dem Schopf.

Da stand sie hinter dem Blumenkasten und ich sass auf der anderen Seite, dann zeigte ihre rechte Handfläche nach Oben und genau diese Hand zog sie leicht nach hinten und nach oben. Ich verstand - nicht Trommeln war gefragt, sondern...

Ich stellte beide Vorderbeine auf das Ding. Frauchen freute sich enorm und sie lobte mich und sagte das Wort *Auf* und ich bekam ein Leckerchen. Es wackelte ein wenig und ich wollte wieder runter, doch da drehte sie die Handfläche um und führte die Hand nach unten. *Ab* genau das tat ich - mehr noch, ich setzte mich hin. Frauchens Stimme überschlug sich vor Freude und ich bekam ein Leckerchen. Der blaue Schwimmreif wurde geworfen und ich durfte ihn suchen und holen.

Wir wiederholten das Ganze dann noch etwa 3 Mal. und gingen dann rein. Wie immer Chillen. In Gedanken legte ich die Karriere der Trommlerin ab. Ich werde vielleicht AKROBATIN. Jawohl!

Am nächsten Tag testete Frauchen erneut, ob ich mich noch an alles erinnere. Natüüüüüüüürlich! Die Tätigkeit zu den Worten *Auf* und *Ab* funktionierten wie am Schnürchen. Ich wollte zeigen, dass ich das auch ohne Kommando hinbekomme. Denkste! Gibt es bei Frauchen nicht - zumindest nicht im Training. Und als ich viel zu schnell wieder *Ab* wollte, weil ich mir den blauen Reifen als Belohnung erhoffte und es in den Hinterbeinen zu ziehen begann, gab es auch das nicht. Ihre Handfläche zeigte nach oben und das Wort *Warten* wurde hinterher geschoben.

Ehrlich unter uns - Länger oben zu bleiben, bereitet mir etwas Mühe, doch Frauchen hat das Timing gefunden mich zum richtigen Zeitpunkt davon zu entlassen. In Folge gab es dann Tests, ob das Wort bei mir sitzt und dieselbe Aufgabe auf verschiedenen Untergründen und Höhen. (siehe die Bilder)

Frauchen machte dann mit mir noch etwas Physiotherapie (wie sie es nennt) und erzählte Herrchen abends "Ich habe so Freude, dass sie mitmacht und so schlau ist - es macht uns richtig Spass" Herrchen strahlte übers ganze Gesicht. "Nun machen wir weiter im Text und bauen darauf auf"

 

«Ach so» Dachte ich in meinem Bett mit etwas Muskelhund (Muskelkater) Nun werde ich vielleicht BAUARBEITERIN, wenn es laut Frauchen ans Aufbauen geht?


19. November 2020 - Hölzchen Kauf

 

Da gibt es ein Haus mit Garten, wo wir jeden Tag vorbeigehen. Für mich oft ein Highlight. Denn dort stehen immer wieder Dinge, die man Shoppen kann. Nun bist Du erstaunt, was für moderne Ausdrücke ich kenne. Ja! Auch Hund mag shoppen, vor allem wenn es um solche Dinge geht, die sich dort finden lassen. Die Wochen davor waren es Äpfel, irgendwann mal Nüsse. Seit letzter Woche im Angebot. Hölzchen, wie ich glaubte zum *Spielen* *Nagen* *Kauen* und *Werfen* Die Kinder dieses Hauses stocken so ihr Taschengeld auf. Erzählte Frauchen sichtlich begeistert jemandem.

Wäre da nicht Herrchen als Spielverderber. Ja - nun bin ich halt mal eine alte Petze. Muss jetzt einfach sein.

Er sagte: "No - lass es" Dabei habe ich ja nur mal kurz in den Plastikkorb geschaut. Nur kurz gerochen und nur gaaaaanz kurz meine Zähne drangehalten. 

"Noooo - lass es, komm Naya" sagte er erneut. Doch ich war der Überzeugung "Wir brauchen das dringend" Er nahm es mir einfach weg. 

Ok! Ich sage ihm und Frauchen das nun jeden Tag. Besser gesagt, ich zähle immer mal durch, ob es noch genau gleichviele Bündel sind. (Augenwinker)

Ist es ihnen vielleicht zu teuer? (1 Schweizer Franken pro Bündel) oder gefällt ihnen dieses Holz nicht? Herrchen sagt, wir hätten zum Ofen anfeuern genügend Holz. Waaaaaas? zum Anfeuern? Neeeeeiiiin! SPIELEN LEUTE - SPIELEN!

Also ich muss sagen, manchmal sind 2Beiner schon komisch. Doch der kluge Hund nimmt ihre Macken zur Kenntnis und fügt sich dem NICHT HÖLZCHEN KAUF! 

 

(nehm ich mir dann einfach welche im Wald - hahahaha) 


16. November 2020 -  Mahlzeit

 

Wenn Frauchen über das Essen in ihrem Eintrag spricht, dann kann ich das auch.

Denn ich kann Dir dabei verraten, dass die Zutaten oft nicht anders aussehen, als das was Herrchen und Frauchen sich in die Pfanne schmeissen. Das war nicht immer so, doch nun oute ich mich - ich bin keine Vegetarierin, auch eine Veganerin, sondern ernähre mich BARF.

Ich bin noch nicht lange eine BARF Lady. lach! Diese Ernährung orientiert sich am Futter von Wildhunden und Wölfen. So heisst es zumindest im Net beschrieben. Für mich ist es einfach lecker und gesund sagen meine Menschen.

Trotzdem haben sie mich über kleinste Schrittchen zu diesen Mahlzeiten geführt. Ich sollte auf keinen Fall Magen- / Darmprobleme bekommen. Das blieb auch definitiv aus. Ich fühlte mich immer gut und hatte Lust auf noch mehr.

 

Bei uns sieht das jetzt so aus, dass einer meiner beiden Menschen alle paar Tage in einem grossen Topf geraffeltes saisonales Gemüse kocht. Dazu kann unter anderem folgendes gehören.

Karotten, Zucchini, Brokkoli (wenig) Sellerie, rote Beete (das macht mein Futter pink - lach) oder anderes Gemüse, sowie Kräuter. Die Hälfte des Gemüse Gewichtes wird mit ebenfalls geraffelten und mitgekochten Kartoffeln ergänzt.

Dieser Eintopf wird in ein Tupperware abgefüllt und im Kühlschrank (auf tiefer Kältestufe) gelagert. Jeden Tag davon zu meinen 3 Mahlzeiten gebraucht. Ja Du liest richtig. ich als aktiver Hund bekomme 3 Mahlzeiten. Herrchen sagt immer: "Sportler essen auch nicht nur 2-mal am Tag" recht hat er - und so komme ich nie auf einen Hungerast.  Was noch besser ist. Keine Sorge genau abgewogen, nehme ich kein Gramm zu.

Doch noch nicht fertig, kommt zu dem leicht gesalzenen Gemüseeintopf, Leinöl, etwas Apfelessig, manchmal wenig Honig, etwas Joghurt, alternativ Hüttenkäse oder Quark hinzu. So auch hin und wieder etwas gemahlene Eierschalen und etwas Algen.

Nicht zu vergessen immer, immer, immer ... lach! Reis Pops. Und FRISCHFLEISCH vom Metzger des Vertrauens - ich liebe es! 

An 6 Tagen sehen meine Portionen aus wie erklärt, am 7 ist er Fleischfrei dafür bekomme ich ein Eigelb und eine Banane hinzu. Banane liebe ich besonders. Da lecke ich manchmal den Napf so lange, dass mich Frauchen schon wegrufen musste. Zwischendurch bekomme ich etwas frischen Lachs, einen Hühnerhals oder einen Kalbsknochen. Auf jeden Fall jeden Tag einen Apfel des Bio Bauern, wie auch ein Teil des Gemüses. Den Apfel mag ich als Beute. Deswegen lässt ihn Frauchen auch draussen rollen und ich hüpfe hinterher. 

Und sind wir mal länger unterwegs... na, dann wird alles in Portionenbeutel abgefüllt und in meiner blauen "NAYA Kühlbox" mitgeführt. Doch dazu ein anderes Mal mehr.

Ach - nun freue ich mich schon auf die nächste Mahlzeit, doch vorab gibt es noch einen ausgiebigen Spaziergang... ich muss – wedel wedel - Tschüsschen bis Bald!   


12. November 2020 - Tante Gaby (2.Teil)

 

Und dann kam die nette Frau «Sie können nun in diese Richtung, durch die Türe und sich aufs Sofa am Fenster setzen.»

AH! Sofa! Das hört sich doch schon mal gut an…

 

Doch als ich durch die Türe kam, sah ich in dem grossen Raum erst nur ein Liegekissen auf dem Boden. Kombiniert mit dem Geruch, schlug es in meinem Kopf Alarm. Hiiiiiilfeeeeee!

«Sie ist so Kopflos» sagte Frauchen zu Herrchen «sie schiebt ja richtig Panik» Sie hatte allen Grund dazu sich so zu äussern. Denn unterdessen hatte Herrchen seine liebe Mühe mich anzuleiten. Ich stand auf dem Sofa und mein Blick fixierte das Fenster, ob es nicht irgendwo eine Ausbüx Öffnung gibt. Hiiiiiiilfeeeee! Schrie es weiter in mir.

Da sass ich nun ausser Atmen zwischen Herrchens Beinen und am Halsband festgehalten. Er sass wiederum mit Frauchen auf dem schwarzen Sofa. «Warten» war seine Ansage.

«Ich hätte es ihr gewünscht sie hätte so entspannt reinspazieren können wie Aramis und Mai-Lin es immer konnten.» Herrchen nickte… «erinnert mich stark an Harun, als er nach einer Behandlung bei einem Tierarzt der sehr ruppig war, bei den nächsten Besuchen, egal bei welchem Arzt, vor lauter Panik durch das geschlossene Fenster flüchten wollte.» erzählte Frauchen «Bis wir zu IHR kamen, da wurde Gottsei Dank alles anders.»   

Als wäre dieser Satz das Kommando gewesen schritt eine Frau durch die Türe. «Hallo – naaaa, ihr!» Ihre Stimme war sehr nett, auch wenn ihr Gesicht mehrheitlich durch eine Maske verdeckt war. Mehr noch schwebte einer Energie der Freude, Vertrauen – irgendwie mit viel Liebe durch den Raum. Hunde können so etwas blitzartig wahrnehmen und ich sowieso.

Ihr Ton, wie sie miteinander sprachen und lachten, wie Herrchen und Frauchen von meiner Adoptionsgeschichte erzählten, war als sässen wir bei uns zuhause im Wohnzimmer. Gaby hörte interessiert zu, dabei holte sie etwas auf der Ablage. Setzte sich dann langsam und den Kopf leicht abgewandt, zu mir auf die Decke, auf der ich nun mit dem Wort «Decke» hingeführt worden bin.

«Hallo Maus» sagte Gaby «Du bist eine hübsche» Ich war etwas unsicher, warum setzt sie sich nun zu mir her? Was will sie von mir?

Was dann kam, war ja so was von lecker. Gaby hielt mir eine Tube hin und ich durfte einfach so dran lecken. Nicht mal eben kurz, sondern gaaaaaanz lang. Ich tat dann mal so, als würde es mich nicht jucken und liess mich anfassen. Sie streichelte mich, während dem sie weiter mit Herrchen und Frauchen sprach. Es war so angenehm dieser Wortwechsel, dass ich beinahe vergessen hätte, wo ich hier eigentlich bin. Sie begann mich an einer Stelle im Beckenbereich, dann ein wenig am Rückgrat, zu drücken. (Osteo oder nennt man das) Ich liess sie gewähren schliesslich hatte ich immer noch zu lecken. Das war bis dahin beinahe wie im Paradies. Hin und wieder wenn sie die Tube wegmachte, stubste ich sie an "Gib!" Dann irgnorierte die Frau mein Verhalten und ich bekam erst wieder wenn ich mich benahm. Also nicht drängelte, sondern wartete. Auch sie kennt anscheinend die Hundesprache. 

Bis – ja bis… sie an der linken Seite einen Punkt und an der linken Pfote ebenfalls, einen Schmerz auslöste. «ich will jetzt nichts riskieren und lass es vorläufig.» erklärte Gaby und als sie meine Ohren anschauen wollte, gab ich ihr mit weichen an. «Das mag ich nicht so gerne» und als hätte es ein Echo sagte die Frau «Ah! Das magst du wohl nicht so gerne! Ich will nur mal gucken» sagte Gaby und mit weiterer Leberpaste aus der Tube liess ich dann auch das zu. «Das ist ja alles super ok, mit deinen Ohren - Maus» meinte Gabi zum Zustand. Herrchens Augen strahlten…»Die wurden extra frisch gereinigt» 

Die nette Ärztin sprach dann noch mit meinen beiden Menschen über Dinge, die ich nicht verstand. Herrchen und Frauchens ernstes Gesicht entging mir dabei nicht, doch als das Wort «Training» erwähnt wurde, da spitzte ich die Ohren. Denn das, ihr Lieben, geht auch mit Schlapplauschern – lach! Und bei «Training» kann wohl nichts im Argen liegen.

Aufbruchsstimmung - Frauchen packte ihre Tasche, Herrchen machte einen neuen Termin. Das war gut so, denn die Tube mit der Leckpaste war definitiv am Ende. Frauchen wartete dann mit mir im Flur, bis Herrchen wiederkam. Sie verabschiedeten sich von ihrer Freundin Gaby. Dann ging es wieder über die Strasse mit den Lichtern, an vielen Autos und Fahrrädern vorbei, den Männern nun ohne Futter, doch lachend als sie mich sahen, zum Lift den ich nun etwas besser kannte, in das Parkhaus das miefte, um dann endlich wieder in meine geliebte rote Hundehütte zu hüpfen. Ich liess mich müde nach Hause chauffieren. Und beim Einschlafen dachte ich noch kurz – Ich mag Tante Gaby -    


10. November 2020 - Tante Gaby (1. Teil)

 

«Nun ist es langsam an der Zeit, dass Sie Gaby kennenlernt» hörte ich meine Menschen sagen. Doch eigentlich bin ich mit meinen Beiden sehr zufrieden, ich muss nicht noch jemanden kennenlernen. Diese Entscheidung lag allerdings nicht bei mir und so bewegten wir uns gestern mit der fahrenden Hundehütte von zu Hause weg. Au jaaaaa! Auto fahren, das mag ich.

Es dauerte nicht all zulange und meine Türe wurde geöffnet. Ich nahm ein sehr gedämpftes Licht wahr, es roch nicht angenehm und wenn Frauchen sprach hörte es sich irgendwie komisch an. Sie sagte zu Herrchen «Ich glaube Tiefgarage kennt sie nicht»

Es war irgendwie gruslig. Ich versuchte Herrchen irgendwo hin zu ziehen, irgendwo hin wo ich es als angenehmer empfand. Dann standen wir vor einer durchsichtigen Türe. Wie gut! Nun geht es bestimmt raus.

Doch – da kam etwas von oben, hinter dieser Glastüre. Uch! Ich wollte weg. Machte einen Satz nach hinten. Da hielt Herrchen meinen Körper mit beiden Händen fest und sprach «Do bliibe» (hierbleiben) Er lächelte mich an. Dann kann es wohl nicht so schlimm sein, dachte ich und in dem Moment öffnete sich die durchsichtige Türe und wir traten alle drei in diesen kleinen Raum. Die Türe schloss sich und das ganze bewegte sich. Nicht nur der Raum, auch die Wände… irgendwie ging es nach oben. Frauchen sagte: «Lift auch unbekannt» Die Türe öffnete sich, frische Luft strömte herein «Ich will nach draussen» Herrchen besann mich zur Contenance *Fuss* hielt meine Verbindung zu ihm etwas kürzer.

Besser so, denn es roch lecker nach Würstchen und sonstigen Leckereien. Auf einer kleinen Mauer sassen Männer, sie hielten ---- mmmmmhhhhh! Leckeeeeeeer! Sabber!

Grad als ich, nicht nur meine Nase in des einen Herren Richtung halten wollte, erinnerte mich Herrchen an *Fuss* --- oh nein! Gerne hätte ich dem Herrn, der mich mit etwas ängstlichem in den Augen anschaute beim Essen geholfen. Denn bei dem gelten bestimmt nicht dieselben Regeln wie zuhause? Er hätte es mir vielleicht sogar freiwillig überlassen, sein Brötchen mit Wurst meine ich.

Die anderen Männer, welche mit auf der Mauer sassen lachten. Machten in einer Sprache, die ich nicht verstand, wahrscheinlich Witze und Frauchen sagte in dem Moment zu Herrchen: «Willkommen – Naya in the City»

Aaahhh! City nennt man das. Dieses Lautere, mehr Menschen, viel mehr Autos, breitere Strassen, höhere Häuser und Trottoirs, bei denen man warten muss, bis sich ein Licht von Oben nach unten bewegt. City! Ich möchte in die fahrende Hundehütte und wieder nach Hause. Jedoch gingen Herrchen und Frauchen so zielstrebig des Weges das ich nicht anders konnte, als ihnen zu vertrauen, mein Hirn einzuschalten und die Anweisungen von Herrchen umzusetzen. Ich gab mir auf jeden Fall mühe.

Bis – ja bis --- ICH WILL GABY NICHT KENNENLEEEEEEERNEEEEEEN! NEEEEEIIIIIIN HIIIIIIIIILFEEEEEEEE. Ich kannte diesen Geruch, der sich bis auf die Strasse zog und mit jedem Pfotentritt wurde er stärker. Neeeeeeiiiiiin! Ich bockte wie ein Pferd. Ihr habt mich reingelegt, dass ist nicht Gaby. Das ist dort, wo man Hunde sticht, es nach Krankheit riecht und manchmal auch nach sterben. Man nennt es TIERARZT!

Wie konnte Herrchens Stimme so ruhig und bestimmt bleiben, wenn man mich nun gleich aufs Schafott führt. Ok – ich ergebe mich. Wir gingen durch eine grosse Tür, eine kleine breite Treppe hoch und Frauchen drückte dann auf einen Knopf. Wir warteten kurz. «Soll ich nun nochmal einen Ausbruch aus der Situation versuchen?» ich liess es. Da öffnete eine liebklingende Frau die Türe, befragte Frauchen nach dem Namen und auf wann wir bestellt seien, verschwand und kam dann wieder. «Es ist nun halt alles ein bisschen anders durch Corona, kommen sie herein und nehmen sie bitte dort Platz.» instruierte sie uns.

Da sassen wir nun in einem Abteil. Hier roch es doch nach Katze? Oder? Meine Zweibeiner mit Masken vor den Gesichtern, so wie alle Zweibeiner hier und so, dass ich sie nicht mehr lesen konnte. «Wir sind viel zu früh» hörte ich Frauchen sagen. Vielleicht wäre das eine nochmalige Chance gewesen zu fliehen. Und weil ich das nicht konnte, begann ich zu singen… fiepen nennen es die Zweibeiner und sie tun das nie. Doch ich, wenn ich Stress habe.

Plötzlich guckten da zwei dunkle Augen aus einem weissen Flummi Gesicht um die Ecke. «Oh guck mal wie süss» hörte ich Frauchen belustigt sagen «auch so eine freche Bohne!»

«Du störst mich beim Fiepen sagte ich ihr mit meiner Körpersprache. Guck weg! Oder am besten gehst du jetzt» Die beinahe gleich grosse Hündin wollte nicht verstehen, sie nervte.

Da hörte ich Frauchen, welche nun die Leine hielt, sagen: «Naya nein!» und legte ihre Hand über meinen Fang.

Oh! Ertappt! Frauchen hatte gesehen, als ich mein Schnäuzchen kräuselte. Sollte doch die andere sehen, dass ich es nicht mag, wenn ich beobachtet werde.

Ich gehorchte Frauchen und fiel erneut in meinen Nervengesang. Frauchen begann leise zu zählen 1,2,3,4,5,6,7,8, dann sog sie hörbar die Luft ein, verharrte einen Moment und zählte beim Ausatmen wieder 1,2,3….. Es liess auch mich etwas ruhiger werden und ich legte mich hin. Der weisse Flummi verschwand mit seinem Menschen durch die Tür – Weg war sie! Gott sei Dank!

Und dann kam die nette Frau «Sie können nun in diese Richtung, durch die Türe und sich aufs Sofa am Fenster setzen.»

AH! Sofa! Das hört sich doch schon mal gut an…

 

 

Wie es weiter ging, erfährst Du schon Bald. 


09. November 2020 - kleine Diebin 

 

Wie ein kleiner Panzerknacker tigerte ich durch den Wohnraum und suchte was zum Klauen. Fand ich etwas geeignetes wurde es Ratzfatz zur Beute gemacht. Einmal war es ein leerer Brötchensack, der auf dem Esstisch lag, ein anderes Mal ein Päckchen Tempos oder eine Socke, dort wo die Wäsche von einer Maschine geschluckt und später nass (igith) wieder ausgespuckt wird.

Doch das gehört nun grösstenteils der Vergangenheit an. Ich schwöre beim grossen Wolf. Bitte lass das Wort *Grösstenteils* dabei nicht aus dem Sinn. Denn die Gartenhandschuhe von Frauchen ist schon die Königsdisziplin der Diebeskunst. Und es macht ja auch Spass – selbst Frauchen muss beim Ertappen schmunzeln.

Jedoch Essbares auf dem Tisch oder der Küchenablage, das rühr ich nicht mehr an. Wenigstens bis heute. Wirklich! Sie, die Beiden, Herrchen und Frauchen haben keine Gewalt, oder Erschreckendes angewendet damit ich es sein lasse.  Ich schwöre auf den grossen Wolf. Die Kombination aus verschiedenen Dingen ist das Erfolgserlebnis. Oder besser gesagt, dass ich verstanden habe, dass man dies nicht möchte und es sich für eine Hundelady mit Respekt zum guten Ton gehört. Es hängt alles mit einem roten Faden zusammen. So, wurde mir mit verschiedenen Verhaltensweisen vermittelt, dass ich hier nicht die Obermackerin bin, ich mich an diese Rudelregeln zu halten habe.

z.B. Frauchen auf der Treppe nicht schubsen soll, sondern gesittet hinter ihr gehen, egal ob hoch oder runter. Die Zweibeiner zuerst vor die Tür und durch das Gartentor gehen. Das Bellen, wenn ich was möchte ignoriert wird. Beim Spielen nicht in die Hand gehackt, sonst gibt es einen Spielabbruch.

Respekt! Alles mit viel Lob, wenn ich verstanden habe. Verstand ich nicht, wurde ich immer wieder konsequent, doch ohne Handgreiflichkeiten ausgebremst, angeleitet und hingeführt. Oder eben wie erwähnt die Situation unterbrochen. Was halt so nötig war, dass ich kapierte, dass es ernst gemeint ist. 

Lob - natürlich hin und wieder (nicht immer) in Form von Leckerchen, einem Apfel, einem Stückchen hartem Brot oder anderes (Dazu in den kommenden Tagen mehr)

Leckerchen erhielt ich, wenn ich auf der Decke blieb, auch wenn Frauchen sich aus dem Raum entfernte und der Tisch mit schmackhaftem gedeckt. Ihre Abwesenheitszeiten wuchsen bei jedem Erfolg mehr und mehr. Also von Sekunden zu Minuten. Kam sie zurück erhielt ich ein Leckerchen (nie vom Tisch) oder sie leitete ein Spiel an. Was sie Training nennt - heisst bei mir Freude. 

Dabei lernte ich, ebenfalls die Beiden bei Tisch, nicht mehr zu belästigen. Weder durch Hypnoseblicke noch Gesabber oder Gesang. Ich bleibe ebenfalls auf meiner Decke und mache dann ein Nickerchen, denn ihre Gespräche sind angenehme Begleiter zum Schlaf. 

Und heute - Ja genau heute - War ich eine Stunde allein in der Küche, weil Frauchen schon ganz früh Draussen war. Sie wollte mich nach dem Spaziergang nicht der Feuchtigkeit und Kälte des frühen Morgens ohne Bewegung aussetzen.

Doch genau da, habe ich sie megaaaaaa überrascht.

Sie strahlte mich so voller Freude an, dass ich wusste, ich habe alles richtig gemacht. Gerochen habe ich nämlich allemal, dass auf der Küchenablage feine, duftende und noch warme Wursttaschen (in Blätterteig) lagen, dazu ein Schokoriegel. Frauchens Mittagessen und Dessert, dass sie schlichtweg vergessen hatte weg zu räumen. Doch ich habe wie gelernt, auf der Decke vor dem Fenster liegend, chillig auf sie gewartet. Als sie reinkam fiel ihr Blick etwas erschrocken in die Richtung der Leckerei, deren Duft in der ganzen Küche lag. Das war ein tolles und neues Spiel im Garten wert und anschliessend machten wir zusammen Gartenarbeit. Ich schnüffelte - sie wischte das Laub.

 

Sind wir ein Team oder sind wir ein Team. Lach! Frauchen und ich werden immer mehr so (Kralle gekreuzt) und mit Herrchen kann ich es auch gut. Werden bestimmt Best Bros - Lach! 


05. November - Kuckuck

 

"Kuckuck" hörte ich plötzlich. Nein - ich befand mich nicht im Wald. Denn Draussen regnete es in Strömen, da hätte man nicht mal einen Kuckuck vor das Nest geschickt. "Kuckuck Naya" hörte ich erneut und so erhob ich mich Neugierig von meiner Decke in der Küche.

"Mal schauen was da los ist" dachte ich und ging die 2 Stufen in den Flur hoch. "Kuckuck Naya" Etwas verchillt erkannte ich, es war Frauchen die mich rief. Wo war sie denn?

Ich stand vor dem Raum wo sie sich immer die Gassirunden Schuhe anziehen und meine Leine hängt. Doch die Tür war zu. "Kuckuck Naya" Da! Nochmal ihre Stimme. Ich klopfte mit der Pfote kräftig an die Türe. Doch sie öffnete sich nicht. "Na, dann klopfe ich halt eben nochmal" So tat ich was ich dachte, doch dieses Mal noch etwas kräftiger. "Kuckuck Naya" Es machte mich etwas unsicher - vielleicht braucht Frauchen Hilfe? Ich sprang nun mit beiden Vorderbeinen kräftig gegen die Tür. Es rumste schon ein bisschen heftig. "Fraaaaauuuuuchen - ich würde ja kommen, doch die Türe lässt sich nicht öffnen." heulte ich. Dann blieb ich still und horchte. DA! Plötzlich sah ich Frauchen lachend an der Türe vom Wohnzimmer stehen. Es liegt gleich nebenan. "Kuckuck" sagte sie belustigend.

Menno - gar nicht lustig und so schnauzte ich sie gleich mal an. "Naya Decke" kam postwendend und da ich weiss, dass Frauchen auch möchte was sie sagt, trollte ich mich wieder auf die Decke in der Küche. «Okey – Okey ich habe verstanden»

 

"Kuckuck Naya" Nein - jetzt ging das schon wieder los. Ich rannte zu der Türe, na, Du weisst schon dort wo meine Leine hängt. Horchte und dann "Kuckuck Naya" Ich weiss nicht warum, doch ich glaubte wirklich erneut, dass Frauchen in diesem Raum sei. Also wiederholte ich dasselbe Prozedere wie vormals. Ich hörte Frauchen noch weitere 3 Mal, bis mein Hirn mir sagte: "Hey - da war doch vorhin noch was anderes...Frauchen kam doch aus dem Wohnzimmer." So setzte ich auch noch meine Supernase ein und siehe da…

genau - Sie freute sich sehr als ich sie hinter der offenen Türe der Stube entdeckte. "Na Maiti - hast du`s nun gecheckt - so gut hast du das gemacht." Sie knuddelte mich und ich bekam ein Leckerchen.

Seit dieser Episode weiss ich, dass dies --- nämlich Verstecken --- als das neue Schlechtwetter Programm im Haus stattfinden kann.

 

Denn auch wenn es hier nicht viele Räume hat, verstecken kann Frauchen sich an verschiedenen Orten. Und wenn nicht sie sich verkrümelt, dann werden Gegenstände verschwindend gemacht. Das ist gar nicht so einfach und man darf es nicht unterschätzen, weil es überall nach Frauchen und den Gegenständen riecht. Doch Spass macht es auf jeden Fall. Das Kuckuck Spiel! Lach!


02. November 2020 - Neuer Plan 

 

Frauchen rief mich ganz nach unten, dort wo ich bisher nur einmal war. Sie nennen es Keller. Dort stand sie vor einer Kiste und daraus kramte sie ein Ding, dass mich interessierte, jedoch auch etwas unsicher werden liess. Was hatte sie nun vor?

Sie hielt mir etwas unter die Nase, ich schnupperte und dann zog sie mir genau dieses Teil über den Kopf. Oh! Nein! Was wird das denn?

Die Worte: "geht zeigen" und den Fingerzeig die Treppe hoch, liessen mich grad nicht mehr daran denken das Ding von meinem Rücken zu rupfen. 

Ich tat wie mir gesagt, stürmte die Treppe hoch und schnurstracks zu Herrchen ins Wohnzimmer. Der zeigte so viel Freude: "Schöne Maite" und strahlte, dass ich auch dann das Ding nicht vom Rücken zog. Wenn er mich so schön findet, dann lass ich das noch ein bisschen.

Erst als Frauchen erklärte: "ich habe den Korb mit den Sanizeug (Sanitätshundezeug), Spurenleinen und neue Spielbälle wiederentdeckt» dauerte mir das Ganze zu lang und ich versuchte an das Ding zu kommen.

"Naya Nein" so Frauchen und hielt mir ein ebenfalls nach oben genommenes Spielzeug vor die Nase. "Naya hebe" (Naya halten) Das war doch mal was nach meinem Gusto. Frauchen entfernte sich ein Stück und ich tänzelte ihr hinterher. Sie wiederholte die letzten Worte und dann sagte sie plötzlich "Brings Herrchen" Jaaaaaa - das kann ich gut. Dinge bringen. Herrchen zeigte wieder so viel Freude wie eben und sagte: "Bring`s Angel" ich spurtete zurück. Übergab ihr das Ding 

"Das ist Ideal - schau es gefällt ihr und an die Schabracke gewöhnt sie sich." 

Dann zog sie mir ein Halsband um. Nicht das was ich gewohnt bin und dann baumelte daran plötzlich das Dings. (Apportel) Es war schon recht ungewohnt. Doch rannte ich wieder zu Herrchen, nicht ohne zwischendurch das Baumeldings ins Maul zu nehmen. Frauchen voller Freude: "Schau das kann sie schon" Ok - wir beginnen in den nächsten Tagen mit dem Einstieg. Bist Du dabei» Herrchen bejahte. 

Ehrlich und unter uns... Sie blickten einander an, als hätten sie einen wichtigen Plan. Doch ich weiss nicht welchen - also mit anderen Worten - ich habe keinen! lach

 

Doch werde ich dich über alles Weitere auf dem Laufenden halten. (schmunzel)   


31.Oktober 2020 - Töpfchen Spiel oder Anzeigen

 

Vor einiger Zeit hat Frauchen mit mir etwas Neues eingeübt. Schliesslich, so sagt sie, müsse man das hübsche Köpfchen der Blondine beschäftigen. 

Sie holte also aus dem Schrank im Garten ein Blumentöpfchen. Liess mich *Sitz* machen und bei ihren weiteren Schritten zugucken. Sie ging dann einige Meter von mir weg, setzte das Töpfchen auf den Boden. 

Dann rief sie mich *Such Naya* und zeigte auf das Töpfchen. Ich kam, sah und schnuffelte. WAUUUUUUU LEEEEECKER! Es roch nach *Munition* so nennt Frauchen das Fressbare. Ich wollte grad mit der Pfote das Ding umschmeissen, da rief sie *Sitz*.

Ok - eine unmissverständliche Ansage. Als ich tat wie mir geheissen... ich gebe zu, etwas verdutzt - war das wieder etwas das gut roch, ich doch nicht zum Fressen haben durfte? Wie das Frühstück, Mittag- & Abendessen von Herrchen und Frauchen? Na, dann sag ich Dir gleich - das Spiel stinkt mir, da mach ich nicht lange mit. 

Doch als hätte Frauchen meine Gedanken gelesen, kehrte sie den Topf weg und gab mir das Leckerchen. An diesem Morgen machten wir dasselbe etwa 5 Mal. Hörten mit meinem Erfolg auf (Schnüffeln, Sitz, Warten, fressen).

Ab nach Drinnen und Ruhephase. Ohne aus dem Fenster zu gucken oder sonst was tun. Einfach Chillen. Ich schlief dann einfach ein. Ich träumte von leckeren Töpfen aus Fleischwurst die riefen – friss mich – friss mich. (Also, dass glaubt Frauchen, weil ich im Schlaf so schmatzte - lach)

 

Heute einige Tage mit dem üblichen und genügenden Spasse waren vergangen, holte mich Frauchen nach einer kurzen Wartephase nach Draussen.

Sie hatte ein Töpfchen aufgestellt und noch besser riechende Munition am Start (Pouletwurst).

*Such Naya* ihre Worte. Ich kam schnüffelte und setzte mich hin. Frauchen freute sich wirklich sehr. Ihr Gesicht sagte: "Juhuuuu! Sie hat es verstanden" 

Erneut wies sie mir einen Platz zu. Dann stellte sie weitere Töpfe auf. Hääää? *Such Naya* ich schnüffelte mich durch das aufgestellte. Eines roch richtig gut durch das Bodenlöchlein. Ich versuchte mittels Nasenstüber daran zu kommen. Frauchen sagte stattdessen *Naya Sitz* 

Ach ja - da war doch genau das... das habe ich doch schon mal geübt. Ich setzte mich hin und guckte Frauchen treu an *Wüüüüüürstchen* schmatz!

Dann kam es auch. Dasselbe wurde weitere Male gemacht. Doch die Töpfe erhielten immer wieder neue Plätze und nicht immer war das Würstchen unter demselben. aaaahhhh - ich kann Dir sagen, dass roch soooooooo gut. 

Frauchen freute sich enorm als ich von 6 Mal bei den letzten 2 Durchgängen ohne Aufforderung sass. Nämlich genau dann, wenn ich den Würstchentopf errochen hatte. Nun macht das Spiel für mich auch einen Sinn. Ein bisschen Chillen im Anschluss und dann... Dann gehen wir später noch ein paar Minuten mit den Reifen spielen. 

 

Mal schauen, wie sich in Zukunft das Töpfchen Spiel so zeigt. Ob es da noch eine Steigerung gibt. Ich die *Blondine* werde es sehen und erleben. Lach!  Und Du vielleicht lesen…


26.Oktober 2020 - Mimi Wasserscheu  

Wie Du auf dem Bild erkennen kannst, habe ich heute Morgen in meiner Not sogar mit Castor dem stummen Türwächter gesprochen. Der hockte wie immer da, im Schutze des Daches und starrte vor sich hin. Es ist mir ein Rätsel wie man sich Türwächter nennen kann und nie laut gibt. Aber ich muss ja nicht alles verstehen.

Doch zu heute Morgen. Ich kann Dir sagen, es hat ja nicht nur geregnet - nein, es war ein richtiges Katzenwetter. Ja, ich gebe zu, in diesem Belang bin ich echt eine Mimi. Ich mag kein Nass von Oben und kein nass von unten (Wiesen und Pfützen). 

Herrchen und Frauchen konnten es kaum glauben, wurden sie von meinen Vorgängern zu diesem Thema nie zum Staunen gebracht. Die wollten laut Aussage immer gleich motiviert raus. Ob Regen, Wind, Donner, Blitz, Nationalfeiertag... und ... und ... und 

Ich bin halt anders, wenn es um Nass geht. Doch ich glaube Frauchen war es heute Morgen auch recht, dass ich nur rasch.... na, ihr wisst schon... und dann sofort wieder ins Haus wollte.

Ich drängelte sogar Frauchen mit an der Leine ziehen, schneller zu gehen. Also das heisst, ich wollte... Doch sie liess sich darauf nicht ein, rief mich immer wieder zurück und forderte mich auf, Fuss zu gehen. Was ich dann auch notgedrungen tat. Ich wollte endlich wieder ins Trockene.

Ich sah ihr schmunzeln aus dem Augenwinkel, als ich auf dem letzten Stück Weg, mich an der Hauswand unter dem Dach des Nachbarn entlang bewegte. Und auf dem Parkplatz vor unserer Hundehütte unter dem Haselstrauch Schutz suchte. Doch der ist echt kein Freund. Er tropfte mich nass - iiiihhhh! Ja echte Freunde wollen gefunden sein. 

Doch dann haben wir es endlich geschafft. Der Eingang zur Hundehütte meine Rettung.

Warum ich auf dem Foto kein völlig durchnässtes Fellkleid trage? Na - gut abgeschüttelt, das eklige Wasser... 

mmmmhhhh! Wenn Du Frauchen fragst behauptet sie, wir wären grad mal 5 Minuten draussen gewesen. Doch man soll nicht jeder Uhr Vertrauen schenken.

 

Das ist mein Tipp des Tages und ausserdem bei Regen drinnen bleiben. 


 

25.Oktober 2020 (Farben)

 

Wie Frauchen angekündigt werde ich heute in die Rolle einer Lehrerin schlüpfen. Unser Thema heute - FARBEN - Es wurde ja auch mal Zeit, dass dieses überalterte Bild der Hunde, welche keine Farben sehen können, überholt wird. Und damit vielleicht einige der Mitleidgesichter verschwinden. Wir sind keine armen Kreaturen die sich in einer Schwarz/weiss Welt bewegen müssen.

Also eine Auffrischung des Themas muss unbedingt her. 

 

Auf dem Bild siehst Du mich mit einem meiner Lieblingsspielzeuge. Nicht nur wegen der Form, sondern weil die Chance besteht, dass ich es im Garten schneller finden kann als zum Beispiel das rote. Ich sehe, wie auch alle anderen Hunde von Gelb über Grün und Blau. Wenn jedoch Frauchen den Gelben Reifen schmeisst und der landet im Grün, so kann ich kaum einen Farbenunterschied ausmachen. Pech würdest Du vielleicht sagen. Nö - dafür kommt dann meine Nase ins Spiel und die ist ein Vielfaches besser als die der 2Beiner ohne Fell und Federn - LACH! Doch das ist ein anderes Kapitel.

Zurück zu den Farben. Auch wenn wir wie ein rotgrün-farbenblinder Mensch die Dinge wahrnehmen, sind meine Artgenossen und ich enorm stark im Sehen von sich bewegenden Dingen. Dafür können wir oft sich ruhig verhaltendes nicht erkennen.

Zudem macht uns manchmal unsere Kurzsichtigkeit einen Strich durch die Rechnung. Doch Bitte kein Mitleid - schliesslich kennen wir es nicht anders. 

Und mal ehrlich, muss ich eine Katze scharf sehen, wenn ich sie jagen will - Nö! Auch muss ich nicht unbedingt in bester 3D Optik gucken können, um zu etwas Spass zu kommen. Also ich bin zufrieden so wie ich mit meinen Guckern ausgestattet bin. 

Wenn Dich das Thema wirklich interessiert? So haben Frauchen und ich eine total gute Seite entdeckt. Einfach folgendes anklicken (hier) und Du landest bei einem wirklich lesenswerten Artikel. Der auch aaaaaalles sehr logisch erklärt.

 

Fraucheeeeeeen! Wann gehen wir spielen – oh! Sorry! Erst Verabschiedung - Tschüsschen bis Bald wieder auf diesem Kanal. 


24.Oktober 2020 (Vertrauensarbeit?)

 

Heute Morgen kurz nach dem Frühstück.

Ich lag so da und wartete darauf zu erfahren was wir als nächstes tun. Uch! Ein lebendes irgendwas - ich zeigte es Frauchen mit Schnauben an. 

"Och meine Kleine, ein Falter" Sagte Frauchen. Sie freute sich wie eine Schneekönigin und erzählte Jemandem: "Weisst Du vor kurzem noch hätte Naya dieses Insekt gemampft. Doch jetzt schaut sie mich an und sagt, ich soll was tun. Das ist ein wirklich schönes Verbundenheitszeichen. Echt toll wie das Vertrauen gewachsen ist. Ich freue mich so!

 

Ähhhhm! Ihr Lieben, nach so viel Freude in Frauchens Gesicht, kann ich sie nun echt nicht darüber aufklären, dass ich fragte ob ich es essen kann. Ok - Dann hat sie es in einem Glas mit Kartondeckel nach Draussen, in meinen Garten gebracht und entlassen. Wie sagen die 2Beiner: "Man sieht sich immer zweimal" lach! 


18. Oktober 2020 (Wohlfühl)

 

Heute verrate ich Dir, was mir besonders gut gefällt. Obwohl, diese Liste würde etwas länger werden. Doch ich meine das, was als erstes bei Tagesbeginn angenehm ist.

Da ruft mich Frauchen zur Begrüssung zu sich und dann wird erst mal mein langes Haar über den Augen weggestrichen, so dass ich was sehen kann. Wobei ich anschliessend gar nicht gucken muss, nur geniessen. Sie streicht mir mit ihren Daumen mit leichtem Druck, langsam nach hinten zur Rute. Streichend über das ganze Rückgrat. Ahhhh! Tut das guuuuut! 

Dann fährt sie vom Rücken aus, runter zu den Beinen. Das mochte ich am Anfang unseres Kennenlernens nicht so gerne. Wand mich aus dieser Situation und bellte sie an. 

Mittlerweile gehört das der Vergangenheit an - Vertrauen nennen es die Zweibeiner. 

So kann man doch gut in den Tag starten.

Nicht genug - nimmt Herrchen - nicht jeden Tag jedoch immer wieder mal, abwechselnd meine Beine in die Hände und zieht sie sanft nach oben, nach hinten und sonst noch wo hin...lach!

Stretching nennt er das und sagt, dass tut so aktiven, ach was - allen Hunden gut. Es hält das Innenleben der Beine geschmeidig. Würde beim Herumtoben weniger Verletzungen geben und nach Aktivitäten die Bänder und Sehnen lockern.

Ich glaube er hätte das selbst auch gerne. Ich sollte das wohl Frauchen mal flüstern. (lach)


13. Oktober  (Hähnchentraining)

 

Es war einmal eine alte Frau, in einem grossen ehemaligen Bauernhaus und mit einem wunderschönen Blumen- und Gemüsegarten. In einem Abtrennten Gehege stand ein Holzhäuschen, mit unzählig vielen weissen Hühnern drumherum.

Eines Tages waren nur noch 2 von ihnen zu sehen. Was mit den anderen passiert ist, dass weiss der liebe Wolf. Und nun - Nein, es ist kein Märchen. Jeden Tag spazieren wir mindestens einmal an diesem Gehege vorbei. Das wäre nicht weiter schlimm, doch eines der beiden Hähnchen (lecker) ist so dreist und hockt cool in einer Erdkuhle am Zaun. Es guckt mir mit seinen rotumränderten Augen, als hätte es 100 Nächte Party gemacht, starr ins Gesicht.

Von so viel Frechheit werde ich regelrecht provoziert. Dass dumme Hähnchen checkt es einfach nicht. Auch Frauchen nicht - Sie möchte nicht, dass ich dort stehen bleibe und dem dummen Federvieh mal gehörig (zum Wiederholten Male) die Meinung belle. Stell Dir vor, sogar das eine mal als es mir gelungen war, ignorierte mich das Poulet. 

Man muss es ihr einfach vermitteln können, dass dies alles andere als Anstand ist. Mmmhhh??? Vielleicht ist sie Taub - wer weiss... Deswegen wollte ich ab jetzt, am Zaun, den grossen Zampano machen, um es mal glaubhaft rüberzubringen. 

Heute - wir waren wieder in der Nähe und ich begann gerade mich aufzuplustern, da gab mir Frauchen lange Leine und wechselte plötzlich in die andere Richtung. Also wieder zurück!

Nein, von da sind wir doch gekommen, hätte sie an meinem Schnäuzchen ablesen können. Wo gibt es denn sowas? Natürlich folgte ich ihr. Dann machte sie kehrt und wir gingen wieder in die Huhnrichtung (nicht zu verwechseln mit Hinrichtung - lach) Erneut machte ich mich steif und gross.

Da ---- wieder der Richtungswechsel, ohne vorher ein Wort zu sagen, doch mit viel Leine. Also ohne Zwang, obwohl ich nicht anders konnte als ihr zu folgen. Schliesslich gehörte ich zu ihr, wie der Name an der Tür - la la la -

Ok - ich hatte verstanden. Ich soll mich auf Frauchen konzentrieren und nicht auf dummes Poulet. Ich glaube 3- oder 4-mal - so penetrant kann Frauchen sein, wiederholte sie das Ganze mit mir. Bis - ja bis - ich in ein freundliches Menschengesicht sah, das sagte *brav Fuss*. Und dann zu strahlen begann. Ich hatte gecheckt, was gefragt ist. Eine Souveräne Hündin auch bei Hühnern. 

Merke Dir - man muss nicht auf jedes dumme Huhne eingehen. Man sollte auch mal links liegen lassen können. 


10. Oktober 2020 - Freundschaft mit Fell

 

Hey Ladies, es gibt sie tatsächlich noch, Kerle, die einem nicht grade ans Fell wollen. 

Es ist unglaublich - so habe ich hier nicht nur einen neuen Rudelanschluss gefunden, nein - sogar einen Freund. Tufi sein Name. Ich kann Dir sagen, wir sind schon ein echt gutes Team. Obwohl wir uns erst 2 Mal getroffen haben. Doch ER - als Trüffelsuchhund (Lagotto) und ich als taffe Herdentreiberin könnten die Welt aus den Angeln heben. Natürlich müssen da noch ein paar Dates herhalten, doch ich spüre es ganz deutlich im Blut. Das wird was! 

Als er sich zu weit von den Zweibeinern entfernte, habe ich ihm grad mal gezeigt was ich so draufhabe. Ich glaube es hat ihm gefallen, mit welcher Inbrunst ich ihn holen gegangen bin. Männlichen Wesen gefällt es, wenn Weiblein das Zepter übernehmen. Auch wenn sie es nie zugeben würden. 

Ja Bisologisch (oder wie man das nennt…bin ich wirklich gut drauf) Der Beweis für meine Aussage - Genau deshalb erklärte er mir unauffällig, auf was man bei der Nasenarbeit genau achten muss. Er könne mir sogar verraten, wie man Trüffel findet. Stell Dir vor, den würde ich gleich fr.... eh nein! nicht was Du denkst - freiwillig Herrchen bringen. (kicher)

Nun habe ich mitbekommen, dass die Menschen sich für schon Bald wieder verabreden wollen. Anderer Ort, andere Zeit, doch selbe Konstellation. Ich sage Dir Tufi und ich... das wird was.  


09. Oktober 2020 (Bildergeschichte)

Manchmal braucht es keine Worte um etwas zu erzählen. Darin sind wir Tiere stark. Warum reden? Wenn Bilder vieles, wenn nicht sogar alles sagen! Lach!!!


07. Oktober 2020  (Korbbeschäftigung)

 

Vor einiger Zeit verschwand Frauchen wie beinahe jeden Tag im Zauberhaus (Schopf) Ich bezeichne es so, weil sie dort oft Dinge holt, mit denen wir dann spassiges tun. Auch all meine Spielsachen sind dort gelagert. Trotzdem werden sie oft von uns benutzt. Ich sage bewusst UNS! Denn allein Beschäftigen das steht nicht auf dem Programm. Diese Regelung gefällt mir recht gut. Also wie schon gesagt, holte sie dort einen kleineren Kübel und meine heissgeliebten Spielringe. 

"Ich bin froh, dass ich nicht bei Adam und Eva beginnen muss" sagte sie zu Herrchen. Also ich möchte die Beiden nicht auch noch dabeihaben. Adam und Eva meine ich, Frauchen reicht mir als Unterhaltungspartnerin völlig aus... "Es ist super, wie sie apportieren kann" sagte Frauchen weiter "und das sitzt hundert pro"

Frauchen und Herrchen sind oft begeistert. So auch als ich nach einiger Zeit verstand was sie von mir wollte. Erst übten wir im Wohnzimmer. Dort hat es weniger Ablenkung als Draussen. Dann verlagerte sie das Ganze in den Aussenbereich. Das Spiel gefällt mir so gut, dass ich mich auch von gar nichts mehr ablenken lasse.

Meine Aufgabe besteht darin, dass ich auf Ansage, einen Ring holen muss (dort wo ihn Frauchen hingelegt oder versteckt hat, (deswegen das Wort - Such) und wenn ich ihn habe, den Plastikreif nicht ihr übergebe, sondern in den Korb lege. (Wort = *do iine* - hier hinein) 

Juhuuuuuu! Manchmal wollte ich das Zepter übernehmen. Ich behielt den Gegenstand im Fang und legte die Pfote in den Korb. Dieser schmiss ich somit um und das Spiel konnte nicht weiter gehen. Frauchen ist jedoch Klever. Als sie gemerkt hat, dass ich das wieder im Sinn habe, hat sie mich sofort abgelenkt und mir eine andere Aufgabe gegeben. Ich sag ja – sie ist wie eine Briardhündin. Noch ein Beispiel gefällig? Wenn ich mit dem Spielzeug einfach verschwand und mitten im Garten darauf wartete, dass Frauchen mir den Gegenstand abnehmen möchte, ging sie einfach nicht darauf ein. Sie packte alles zusammen und räumte es weg. «Das kannst Du doch nicht machen, schau ich hab es – hol es doch – hol es doch» sagte ich ihr mit meinem Verhalten. Doch damit biss ich auf Granit. Sie tut nicht was ich möchte und geht nicht auf meine Kämpfchen ein. Ok – ich gebe mich geschlagen. Brachte ihr unaufgefordert den Reif im Zauberhaus und anschliessend gingen wir ins Haus. Dort legte ich mich in mein Bett. Beim abwartend ob da noch was kommt, fielen mir beinahe die Augen zu. Doch nach kurzer Zeit rief sie mich wieder nach draussen, alles wurde erneut hervorgeholt und platziert und mit bekannter Ansage ging es weiter im Text. Das war toll. Es gefällt mir richtig gut. Im Speziellen, wenn ich merke wie die Stimme von Frauchen immer freudiger wird. «Feiiiiin» das höre ich gerne. Was für ein schöner Lohn.

 

Seit gestern habe ich es nun drauf. Obwohl, du weisst mein Temperament gleicht, dem eines Turboantriebes beim Sportauto und so wird, das mit dem Spielring in den Kübel legen, eher ein Schmeissen. Doch in den meisten Fällen treffe ich. *Lach und Augenzwinkern*

Sagt mein Frauchen *Brings* düse ich zum Kübel und hole eines heraus und bringe es ihr. Was für ein Spass! Vor allem als ich einmal 2 oder waren es 3 miteinander aus dem Korb nehmen wollte und mich nicht entscheiden konnte welches ich nun soll... na, Du weisst schon .... an Frauchen übergeben. Ok - am Ende waren alle voller Spucke und ich packte einfach eines. *hahaha* Auch Frauchen hat gelacht und Herrchen der von der Küche aus zugeschaut hat schmunzelte auch.

Wenn Du nun denkst das sei alles, dann liegst Du falsch.

 

Ich habe gehört wie Frauchen zu Herrchen gesagt hat: «Nun fangen wir schon Bald mit verschiedenen Distanzen an und diversen Gegenständen. Vielleicht auch mal mit einem anderen Behältnis?» Ich lass mich einfach mal überraschen was damit gemeint ist. Apropos! Diese Beschäftigungen dauern oft nur etwa 15 Minuten. Das hat Frauchen dem Nachbarn, der interessiert am Zaun zusah erzählt. Anschliessend gibt es einen Kaugegenstand im Haus und eine ordentliche Mütze voller Schlaf. So festigt sich das Ganze am besten. Natürlich nur, wenn das Spiel mit einem Erfolg beendet wurde. Das alles hat sie ihm verraten. Obwohl er keinen Vierbeiner hat, doch mich sooooo schön findet. (Schleck) Ja, ja - so lerne ich *Versorgen und Herausnehmen* mit viel Lob für alles was ich gut mache. Ich werde Dich über weiteres auf dem Laufenden halten. Versprochen!


04. Oktober 2020 (Wauuuu)

 

Nun bin ich schon fast 2 Monde hier im neuen zuhause. Wobei, so neu kommt es mir gar nicht vor. Auch alle Menschen, die mich kennenlernen, sagen, ich hätte die Ausstrahlung als hätte ich schon immer hier gelebt. So fühlt es sich auch an.

Obwohl ich neue Regeln kennengelernt habe. Die meisten durch die Ignoranz und das Lob meiner beiden Menschen. Beispiel gefällig?

Der Tagesablauf im früheren Daheim erforderte es, dass ich um 17:00 mein Futter serviert bekomme. So war ich es also gewohnt immer zur selben Zeit zu futtern. Nichts schlechtes, es sei denn… Na, ich verraten Dir – ich begann jeden Abend etwa 10 Minuten früher mit meinem Wolfgesang. Ich sang in den höchsten und schönsten Tönen, aus meinem O geformten Mündchen tönte es Uuuuuuuhhhhh! uuuuuuuuuhhh! Wauuuuuuu! Uuuuuuuhhhhh! Das kommt nun hier etwas Einsilbig rüber, doch in echt - ich kann Dir sagen.... nur schön! Wunderschön und eine Ansage, da muss man doch auf den Trichter kommen, was damit gemeint ist. So dachte ich zumindest.

Woher ich weiss wann 16:50h ist? Na - Jahrelanges Training. Man könnte mich auch das Fräulein der Zeitansage nennen. Doch mich als Massgeblichen Wecker wollten die Beiden nun einfach nicht. Auch wenn Sätze wie diese fielen: "Ist ja süss... guck mal unauffällig hin, wie sie ihr Gesichtchen macht... Hey! Wir brauchen keine Uhr mehr... irgendwie noch praktisch" 

Ich kann Dir sagen, ich gab mir solche Mühe, weil ich erst dachte sie wären schwerhörig oder noch schlimmer, es stände ihnen jemand auf der Leitung. Denn sie sassen einfach da und guckten Fern oder taten was anderes. Sprachen miteinander als sei ich nicht anwesend. Würdigten mir und meinem Gesang keinen Blick. HEY MENSCHEN! ES IST DOCH SCHON FÜNF VORBEI johlte ich. Immer lauter werdend, um nicht zu gestehen... ich bellte dann nur noch. Und sie - sie sassen es aus. Ignorierten mich über die ganze Zeit.

Abend für Abend dasselbe. Nicht das Du nun denkst sie hätten mich hungern lassen. Nein, ich bekomme nun sogar 3mal am Tag. (mehr darüber irgendwann) Wenn ich mein Schnäuzchen länger als (5 Minuten) stillhielt, bekam ich meinen Napf serviert. Mit der Zeit auch 10, 15, oder 30 Minuten später.

Da ich eine gestandene Briard Hündin bin (um es mal so zu nennen) und Essen meine Leidenschaft ist, brauchte ich schon eine Weile, um die Ernsthaftigkeit der Beiden zu testen. Es ging sogar so weit, dass - so unglaublich - auch wenn nur einer von Beiden mit mir allein zu Hause war, dass *Ignorier-Belohnungsspiel* durchgezogen wurde. Selbst als es eines Tages zur Freude von allen klappte, wurde ich anschliessen wieder leicht rückfällig. Man kann es doch noch mal nach dem alten Schema probieren. Doch denkste, auch sie haben Briardcharaktere... lach! 

Herrchen und Frauchen lassen sich in diesem Belang definitiv nichts sagen. Und damit fällt nun meine Kontrolle über ihr tun, in diesem Belang endgültig weg und rückt manch Weiteres im Zusammenleben in ein anderes Licht. 

Mehr noch - die all Abendlichen nun wegfallenden Gesänge brachten auch im Nachbarhaus bei den dort 2 grossen lebenden Artgenossen mehr Ruhe. Denn von mir um 17:00h alarmiert, schlugen sie mit einem heftigen Gebell mit ein.

Seit 3 Tagen ist es nun viel chilliger bei uns - ich weiss, *ein Napf wird kommen* wäre das nicht guter ein Text für einen Schlager? ah nein! Sorry! Den kann ich Dir nicht bieten, da das Futtersingen nun echt Geschichte ist. (Glückliches schmunzeln)    

 


30. September 2020 - (Kontrolle)

 

Das habe ich Dir noch gar nicht erzählt. Nicht nur ich gehöre zu der Kontrollfraktion, auch Herrchen und Frauchen können dieser Gruppierung beitreten.

Denn folgendes hat sich zugetragen. "Wir wissen halt nicht, wie sie sich verhält, wenn wir sie alleine lassen?" Das waren die Einstiegsworte zu meiner heutigen Geschichte. Herrchen zuckte mit der Schulter. Er werkelte dann kurz im Wohnzimmer rum und anschliessend schlosss sich die Eingangstüre und ich hörte ich sie mit der rollenden Hundehütte wegfahren. Ohne mich - uuuuuhhhh uuuuhhhh! Neiiiin,  Gspässle gmacht – lach!

Ich habe nicht geweint, auch nicht geheult, keine Angst gehabt und nur einmal kurz gebellt. Weil der Nachbar Besuch mit Hunden bekam. Ich bin ein grosses tapferes Mädchen.

Komisch, genau das wussten meine Menschen als sie zurück in das Hundehaus kamen und lobten total überschwänglich. Ich bekam sogar eine Kaubelohnung. 

Woher sie das wussten? 

Na, da ich ein kluges Mädchen bin und 1+1 zusammenzählen kann, kam ich auf folgendes.

Herrchen hat ein altes... sie nennen es Handy, für mich ist es eine kleine Glotze - Sorry - eigentlich ist es das von Frauchen. Doch hin und wieder benutzt er es. Doch jedes Mal davor, muss er es an eine Schlange (Kabel) stecken. Diese ist jedoch viel zu dünn und das Maul viel zu klein, um es zu fressen. Doch irgendetwas macht die Schlange mit diesem Handy. Denn Herrchen`s Mundwinkel gingen auch diesmal nach Oben, als er auf den kleinen Glotzapparat guckte.  

Dann stellte er es im Flur auf das Kästchen. Und sie fuhren weg - Ach! Das weisst Du ja schon.

HEY! SIE HABEN MICH ÜBERWACHT!

Genau das habe ich Schlussendlich gecheckt als Frauchen davon ein Foto machen wollte (siehe heutiges Bild) und ich mich im Handy TV gesehen habe. Wie raffiniert die Beiden doch sind.

 

Es ist nicht hinterhältig – Nein – wirklich nicht! Es hat mit Rücksichtnahme zu tun. Denn, so hörte ich sie sprechen. Hätte ich Angst gehabt oder panisch gebellt, wären sie sofort zurückgekommen. Hätten, wie Frauchen und Herrchen sich einig waren, mit dem "alleine lassen Training" bei A begonnen. Das bedeutet anscheinend mit kleinen Pfoten Abdrücken. "Doch so" sagte Herrchen "Sei alles im grünen Bereich" Und weisst Du was? Ich fühle mich hier richtig gut aufgehoben, auch wenn ich mal allein das Haus hüten muss. Es sei den Beiden ein bisschen Freigang erlaubt. Grossherzig wie ich bin. Schmunzel!

 


29. September 2020 (Regenblues) 

 

Oh was für ein Wetter!

Ich mag kein Nass - weder in der Wiese noch von Oben. 

Draussen im Garten mit Frauchen einer Aktivität nach zugehen kann ich somit und sowieso knicken. Kamen heute Morgen schon pitschnass vom Spaziergang.

Spaziergang - das ich nicht lache, das reinste Bad war das. Hätte meine Blase nicht so gedrückt, hätte ich einfach weiter gepennt. So nicht Herrchen und Frauchen, was sein muss, muss sein, ist wohl ihre Devise. Und so wurde aus einer von mir gedachten Pipitour eine etwas längere Bewegungsrunde.  

Was für ein Tag - er wird wohl trist bleiben. So dachte ich noch bis eben.  

Doch dann hat Frauchen mir geflüstert, dass sie mir heute etwas Neues beibringen wird. Etwas das man Drinnen im Trockenen machen kann. Was? keine Ahnung. Das werde ich noch sehen. Hat sie mit kecken Augen gesagt. 

Doch, sollte es mir nicht gefallen, also dann ... dann werde ich mich einfach Dumm anstellen. Auch wenn meine Beiden Menschen glauben, dass ich eine echt clevere Hündin sei. Hund muss nicht allem entsprechen was die Zweibeiner sich so erhoffen. 

Also wenn es mir nicht gefällt, dann lege ich mich einfach auf MEINEN Teppich im Flur und beobachte das Draussen. Oh Mist - Frauchen hat gerade mit dem Kopf verneint. Kontrolle im Haus will nur sie haben. Was für eine Dominanz! Pha!

Wie Du siehst, darf ich in diese Konstellation etwas kleinere Brötchen backen.

 

Mmmmmhhhhh! Brötchen - Ok - das ist nun wirklich eine andere Geschichte. Die ich vielleicht hier mal zum Besten gebe. Mal sehen - Wir lesen uns - bis Bald! 


28. September 2020 (Wallis - Grimselpass)

 

Ich wurde erneut auf einer Passhöhe durch das Anhalten der fahrenden Hundehütte geweckt. Aaaahhh! Frische Luft und .... Ein Duft den ich echt liebe. Er kitzelt meine Urinstinkte und ich werde gleich zur Kontrolleurin und Treiberin. Zumindest in Gedanken. Mein Blick fiel an denselben Ort wie Herrchen und Frauchen schauten. 

Herrchen sagte sichtlich freudig: "Das sind über 200 Schwarznasenschafe" 

Richtig - damit meine ich nicht die Zahl, denn die wäre mir gross genug..., sondern das Zauberwort Schafe. Sie schienen mir, äsend wie sie vor mir auf der Weite der Passhöhe standen, irgendwie vertraut. Vielleicht weil wir Beide dunklere Gesichtsmasken tragen und .... weil ich doch so gut bei der Arbeit mit ihnen reingepasst hätte.

Ok - Ein bisschen Selbstüberschätzung darf an dieser Stelle sein. Ich müsste natürlich noch eine klitzekleine Schulung über mich ergehen lassen. Was ist das schon! lach

Ich war gedanklich so konzentriert, dass ich erst etwas später als sonst den herrlichen Duft meines Essens bemerkte. Was für eine geniale Ablenkung was meine Menschen wieder für mich zubereitet haben. Als ich später wieder in der Hundehütte lag und von Schafen träumte, roch ich, dass auch Herrchen und Frauchen ihr Mittagessen im Auto zu sich nahmen. Kein Wunder der Wind war draussen auch zu stark. Doch genau dieser begleitete uns dann den Pass hinunter in Richtung zu Hause.

 

Was für wunderschöne Tage und eine Wiederholung wird bestimmt geplant. Soviel habe ich zumindest bei den Gesprächen der Beiden Menschen erlauscht. Ich freue mich jetzt schon. 

 


27. September 2020 (Wallis - Gluringen)

 

Heute erzähle ich Dir nochmals von Frauchen Geburtstags Reise.

Erneut machte die fahrende Hundehütte Halt. Als sich die Klappe öffnete roch ich viele feine Dinge. Es roch nach Gras, warmen Holz, natürlich auch nach Artgenossen und nach Küche. Ja, richtig es war um die Mittagszeit. "Bestimmt bekomme ich nun mein Futter" dachte ich. Doch manchmal kann sich auch eine Hundedame täuschen. Ich wurde angeleint und wir machten uns zwischen alten Häusern auf zu einem grossen Feld. Es reichte so weit wie mein Auge reichte. Die Leine wurde abgemacht und ich konnte nach Herzenslust Zeitung lesen. 

Natürlich nicht, ohne meine Leute aus den Augen zu lassen. Schliesslich sind wir ein Rudel und das bewegt sich gemeinsam in eine Richtung.

Irgendwann kamen wir bei einem Gebäude an in das Frauchen verschwand. Klack - machte es, als die Türe hinter ihr ins Schloss fiel.

Herrchen und ich warteten und warteten stundenlang. (Anmerk. Frauchen keine 10 Minuten) Das war für mich der Zeitpunkt einige Rufzeichen verlauten zu lassen. Vielleicht wusste Frauchen ja nicht mehr, wo wir sind? 

Jauuuuul - fiep fiep - Jauuuuul. Ich glaube ich war die einzige der mein Konzert so wirklich gut gefiel. Herrchen fand es nicht so prickelnd und strafte mich mit Ignoranz. Er lobte mich, wenn ich still oder nach Luft schnappte. Er führte mich dann zu einem Brunnen, aus dem ich trinken konnte und dann war Frauchen endlich wieder zurück. Wolf sei Dank! 

Wir schlenderten dann wieder zurück. Herrchen humpelte ein wenig, er hatte sich am Tag zuvor am Bein verletzt. Das ist nun auch wieder gut.

Zurück beim Gefährt, bekam ich dann wirklich meine Portion in den Napf. Es war schon lecker bei dieser Hitze die Mahlzeit leicht gekühlt aus einer Box zu bekommen. Nochmals Wasser hinterher und nun wäre ich eigentlich Schlafbereit gewesen, wenn nicht ein ungeheuerliches Gebimmel zu hören gewesen wäre. Kühe über Kühe schlenderten an uns vorbei. Die Zweibeiner waren begeistert und nannten es Almabtrieb. Also unter uns - wäre ich dabei gewesen, die Viecher hätten ihr Tempo erhöht. Doch das war nur so ein Gedanke bevor die Fahrt weiter ging und ich in süsse Träume verfiel.

 

Wie es weiter ging? Das wirst Du Bald erfahren.... 


25. September - (Wallis - Arolla)

 

Erneut öffnete sich die Türe der fahrenden Hundehütte. Frauchen schaute mich lächelnd an: «Oh! Meine Kleine, war das etwas zu viel» stellte sie fest. Es war auch nicht schwer zu übersehen, mein Kinn Haar tropfte etwas und ich musste immer wieder schlucken. Es war mir etwas *würg* zumute. Doch bei genauerem Hinsehen sah auch Frauchens Nase etwas bleicher aus als sonst. «Ja, ja – er hat es etwas übertrieben» Sie meinte damit wohl Herrchen, der uns nun über eine Kurvenreiche Strasse auf die 2000er Grenze gebracht hatte. Aber, wo war denn Herrchen.

Da – lächelnd kam er an, schwenkte einen Schlüssel in der Hand und rief: «Alles ok – Zimmer 203»

Das beschnüffelte ich auch eine kurze Zeit später. Erst konnte ich jedoch aussenrum alles belesen und meine Marke absetzen *Hallo ihr Bergler, ich bin jetzt hier* lach.

Unsere neue Hundestube war nicht schlecht. Eine coole Nische für meine dicke flauschige Ortho Decke, die ich von zu Hause kannte und ein grosses Bett für die beiden Menschen. Dann – einen Flur, ein Menschenklo mit Wasserstelle und anschliessend ein Raum mit Sofa, dass ich auch hier grosszügigerweise meinen Beiden Liebsten überliess. Dort schauten wir dann zu dritt vor dem Schlafen noch etwas in die Bilderkiste (TV)

Doch das grossartigste war für uns alle, der riesige Aussenbereich (Balkon) mit Schattenspender. Dort assen wir dann zu Abend. Ich aus dem Napf und sie…ja sie… Würstchen und Käse mit der Pfote. Also das hätte mir auch geschmeckt. Wollte auch helfen, war jedoch nicht gefragt.

Blickte ich in die Ferne sah ich hohe Berge. Es roch grandios. So frisch und kühl. Und als die Sonne unterging, räumten wir alles zusammen. (ich durfte eine leere PET Flasche tragen)

Ich schlief in dieser Nacht wie ein Stein. So sagen doch die Menschen, wenn sie so richtig gut und ruhig geschlafen hatten.

Ich war so fit und munter, dass ich am nächsten Tag Frauchen auf dem Spaziergang am Gletscherfluss entlang zu einem Spiel aufforderte. Ihr sogar einen Ast brachte. Sie lachten beide und nannten mich eine lustige Nudel. Mmmmmhhhh! Nudeln, das mag ich auch! (Grins) Stattdessen bekam ich später einen Apfel, den ich erst rollen liess und dann wie eine Beute packte und frass.

 

Apropos rollen – die Fahrt ging nach dem leckeren Frühstück weiter. Wohin – na Du weisst schon – es geht schon Bald weiter. Nur etwas Geduld und brav die Bilder gucken. (Grins und wedel, wedel)


24. September 2020 (Waadtland - Vetroz)

 

Wieder hielten wir nach einer Fahrt an. Die Klappe öffnete sich und ich schnupperte dasselbe wie Frauchen - Rebberge: «riechst Du das?» fragte sie Herrchen «es riecht ein wenig wie in Südfrankreich oder Italien.» erklärte sie. «Das milde Klima. Das machen die Rebberge aus.»

Ein Strahlen ging über ihr Gesicht. «Ich liebe es, auch wenn es mir zu heiss ist.»

Mir war auch warm, doch nur kurz denn Herrchen führte uns zu einem Ort, der im Schatten lag, dafür eher nach Wald als nach Rebberg roch. Kein Wunder der Boden war über und über mit Holzschnitzeln bedeckt. Ich bekam einen Platz auf dem Holzboden gleich neben einem Tisch. Hier gefiel es mir wirklich. Ich schaute mich um. Plötzlich kam eine Frau mit Maske vor dem Gesicht auf uns zu. «Hilfeeeeeee Überfall» bellte ich. «Na was ist denn meine Kleine, habe ich dich erschreckt?» fragte sie freundlich.

Ok, ich verstand erst gar nicht, doch auch bei den Hunden ist der Ton, der die Musik macht. Und zudem hat Frauchen für Herrchen und mich alles übersetzt. Die Dame redete noch eine Weile mit Frauchen über mich. Ich würde wie ein Knuddelbär aussehen und die Pinke Klammer in meinem Haar sei zu süss. Auch intimes wollte sie wissen, wie alt ich denn sei und so…

Später brachte sie dann Getränke an den Tisch. Für die 2Beiner. Denn für mich war schon kurz nach dem Aussteigen diesbezüglich super gesorgt worden.

«Das ist nun einfach typisch» sagte Frauchen zu Herrchen «Hier im Welschland (französisch sprechende Schweiz» reagieren die Menschen auf Hunde viel freundlicher. Wie in der Bretagne» Herrchen nickte und lächelte. «Ich mag das richtig gerne» sagte sie sehr überzeugend. «Hast Du gesehen wie betröppelt Naya aus ihrem Fell guckte, als die Dame wegen dem Bellen nicht zurückgeschreckt ist?» Sie lachten Beide. Na, es sei ihnen gegönnt – dachte ich und legte mich auf eine weitere Schlafrunde ins Auto. Die Fahrt ging weiter – wohin nun? Das erzähle ich Dir schon Bald. 


23. September 2020 (Montreux)

 

In den nächsten Tagen erzähle ich Dir mehr von unserer von Herrchen geplanten Entführung. (zu Frauchens Geburtstag) Es war so cool. Dazu gebe ich ganz persönliches Bildmaterial preis. Also lesen und gucken.

Die Reise begann natürlich von zu Hause aus. Nach einiger Zeit und 2 kurzen Stopps, kamen wir auf einem Parkplatz an. Es war dort sehr wuselig. Menschen - andere Hunde und viele Gerüche nahm ich wahr. Ein Geruch kannte ich ganz genau - WASSER! 

Herrchen legte mir die Leine an, damit ich nicht verloren gehe. Es war richtig, dass er dies tat. Denn ich wollte unbedingt Baden gehen.

So versuchte ich mein Tempo zu erhöhen und zog an der Leine. "Naya Fuss" mein Name und das Wort von Herrchen ausgesprochen, sagten mir was gewünscht war. «Ok! Dann halt einen Gang runterfahren.» Hat leider nicht durchgängig geklappt, das siehst Du auf dem einen Bild. Frauchen macht unterwegs Fotos und war begeistert über die Schatten und Lichtspiele unter der Baumallee. Jetzt wo ich es so auf den Bildern sehe, muss ich sagen: "Recht hat sie." Doch damals konnte ich es gar nicht wahrnehmen. Sie waren schuld! Wer? Na, die auf dem Wasser treibenden Vögel. Die wie Spielzeuge sich dem Wellengang hingaben. "Ich will rein und mit ihnen spielen" quickte ich.

Doch Herrchen und Frauchen waren von dieser Idee nicht wirklich begeistert. "Die lassen wir mal ganz schön in Ruhe." meinten sie Beide. Menno - sie sind sich immer.... fast immer einig. So ein Mist aber auch. (lach) Stattdessen setzten sie sich auf eine Mauer und wir beobachteten DIESE VÖGEL!

Ich fuhr meine Emotionen etwas runter und so schlenderten wir nach kurzer Zeit etwas am Ufer entlang. An Menschen die Picknickten und Kindern, die tobten vorbei. Sowie anderen Hunden, mit denen ich mich nicht unbedingt einlassen will. "Muss nicht sein - mag sie nicht" Haben meine Menschen einem Mann mit Vierbeiner in einer fremden Sprache gesagt. Bald merkte ich, dass es zurück zur fahrenden Hundehütte ging. So wollte ich mir noch rasch auf einer Picknickdecke was zum Schnabulieren holen. Doch denkste - Beide - Herrchen und Frauchen haben mein Vorhaben sofort bemerkt. Allein der Gedanke kam anscheinend bei ihnen vor dem Tun an. 

 

Angekommen beim roten Gefährt, erhielt ich dann eine leckere Belohnung. Eine ganze Futterportion wurde mir oben, in meiner Hundehütte serviert. Damit kein vorbeigehender Artgenosse seine Schnauze mit reinstecken konnte. Wie führsorglich und was für eine Beruhigung. Wasser zum Nachspülen und dann ging die Klappe zu und die Reise weiter. Wohin? das erzähle ich Dir schon Bald. 


20. September 2020

 

Ich war mit Herrchen und Frauchen unterwegs.

ER nannte das eine Überraschungsreise, SIE - eine Entführung. Der Anlass war ihr Geburtstag, was immer das heissen soll. Zumindest muss es was Schönes sein, denn ihre Augen strahlten ganze zwei Tage lang. So lange dauerte die Reise in der fahrenden Hundehütte. Nein! falsch - Die Nacht verbrachten wir in einem fremden Raum in den Bergen.

 

Mehr davon erzähle ich Dir schon bald und Fotos folgen auch. Grosses Wolf Ehrenwort - Bis dahin - Schnäuzchen auf Empfang, Nase kühl und Laune gut! (hahahaha) 


18. September 2020

 

Hey! ich bin ganz stolz auf mich, denn ich habe wieder etwas Neues dazugelernt.

Okey! Ich gebe zu, es hat etwas gedauert. Doch nun sitzt oder sag ich nun … ??? steht…??? es Bombenfest.

Egal - Aaaaalsoooo!

Da gibt es einen Durchgang, der führt von meinem Lieblingsraum (Küche) in den Garten.

Nun habe ich über mehrere Tage hinweg und ohne Ausnahme gelernt, dass ich:

 

A) mich nicht mehr beeilen und neben Menschen durchdrängeln muss, dies um als Erste Draußen zu sein.

B) auch wenn die Türe offen steht ich warte, bis das Wort *GUT* gesagt wird.

C) ich nicht die große Macherin kurz nach der Schwelle spielen muss. 

 

Du findest das Unnötig, kleinlich oder sogar Kokolores? 

Ne - Ehrlich, es ist genial! Es ist, ich hätte es niemals geglaubt, doch es ist so - ein weiteres Stück Hundefreiheit. Du verstehst es nicht? Schau! 

Die 2Beiner gucken erst ob die Luft rein ist und dann kann ich nach dem OK, vollends den Garten genießen. Ich muss nichts regeln, laufe nicht unbedarft ins Gebell der Nachbarhunde und kann mich schon voll auf das kommende Garten Schnüffeln, Chillen & Spiel freuen.

So stressfrei kann es laufen, wenn du andere für dich arbeiten lässt. (Witzchen am Rande - hohoho) Nur einsehen muss man es erst. Und ein bisschen Bissziplin oder wie das heißt lernen. 


14. September 2020

 

Wir kommen grad von Draußen und bevor ich ein Nickerchen mache, erzähle ich Dir rasch was wir so treiben. Also ich bekam bei meiner Adoption eine große Kiste voller Spielgegenständen mit. Nun probieren die 2Beiner so alles Mögliche mit mir durch. 

Heute zum Beispiel machte ich Frauchen eine Freude, weil ich mich ganz souverän auf die Suche nach dem Futterbeutel machte. Ihn dann ebenso zurückbrachte und übergab. Ihr Strahlen war unbezahlbar.

Unter uns- die Menschen sind schon komisch, denn jeder Hund muss erst lernen, dass dieses Zähne zeigen, eine Art von Freude ist. Lachen nennen sie es. So ohne Rute, mussten sie sich halt schon was einfallen lassen. (kicher)

Zurück zu den gemeinsamen Beschäftigungen. Das Ball spielen mit hinterher hetzen wurde bei den *Neuen* stark reduziert. "Ich möchte das sie Dinge tut, bei denen sie einen klaren Kopf behält" sagte Frauchen. "Nicht überdreht, nicht in die *Beute* packt, wenn ich es halte und sie sich auf das Tun konzentrieren kann." 

Ich sag Dir - ganz schön clever die Beiden. Es ist im Moment immer derselbe Ort, wo wir diese Tätigkeiten durchführen, doch sie finden immer wieder Verstecke die mich ganz schön fordern. Letzthin fand ich es ganz oben, wo ich mich recken muss und merkte: «Ah es gibt nicht nur unten.» (Lach!)

Auch in der Wahl der Gegenstände. Manchmal sind es zwei und ich muss mich entscheiden. Oder Gegenstände die ich bis Dato nicht als Suchgegenstand kannte.

Dafür werden Spiele auf den Spaziergängen nicht gemacht. Dort kann ich in aller Ruhe meine Zeitung lesen. Die Umgebung geniessen und mich auf die Worte von Herrchen und Frauchen konzentrieren. Manchmal setzen wir uns mal wohin und lassen alles einfach auf uns wirken.

 

Mir gefällt das und ich spüre, wie ich entspannter und entspannter und entspannter werde - gäääähhhhn! Schnarch!

 


12. September 2020

 

Traubenlese im Garten. 


11. September 2020

 

Es war das erste was mit mir in dieses Haus eingezogen ist, mein heißgeliebtes pinkes Bett. Und genau, weil ich es schon lange kannte nahm ich es sofort nach dem Erschnüffeln der neuen Hundehütte in Beschlag. Es tat schon gut, etwas Altbekanntes dabei zu haben. Schließlich war mir hier alles fremd. Doch in meinem Ortho(pätischen) Bett, wie es Frauchen nennt, kam ich dann auch rasch zur Ruhe. Es ist mein Zufluchtsort für gute Hundeträume und Entspannung.

Doch schlafe ich nachts in einem anderen Raum. Dort wo wir alle gemeinsam zum Rudelliegen kommen. In den ersten Tagen probierte Frauchen es mir mit einigen Decken übereinander und neben ihrem Bett gemütlich zu machen. Ich gebe zu, es war schon kuschelig, doch das Bett der Beiden war viel weicher, grösser und gemütlicher. Das sah ich auf den ersten Blick und probierte dann einige Male, wenn Frauchen sich zu einem Mittagsschläfchen aufs Bett legte, oder sie sich im Badezimmer zur Nachtruhe fertig machten, einfach mal aus.

"Du Luusmaitli - aabe" (Liebevolle Ansage für runter) sagte sie dann mit einem leicht zu erkennenden Schmunzeln im Gesicht und dem ausgestreckten Zeigefinger in Richtung meiner Decken. Ich verstand! Es war nicht erwünscht, den Schlafplatz zu teilen. Na - Man kann es ja mal probieren... (Lach)

Dann fuhren die Beiden eines Tages weg. Ich hörte es ganz genau. Ich wartete und wartete auf ihre Rückkehr. Ich verbrachte die Zeit auf dem Teppich hinter der Haustüre. "Door Dogs" werden wir Briards auch genannt. Genau wegen dieser klugen Verhaltensweise. Es kommt ungesehen niemand an mir vorbei und daher ist das eine sehr wichtige Aufgabe, wenn ich alleine zu Hause bin.

Und dann - dann kamen sie zurück - ich erhielt meinen Lohn fürs Aufpassen (Leckerchen). Obwohl ihre Rückkehr wäre Lohn genug gewesen. Doch das haben die Beiden nicht gecheckt.

Stattdessen schleppten sie etwas Großes die Treppe hoch. Dann riefen sie mich - NAYAAAAAAA! KOMM!

 

Und was ich dann oben im Zimmer zu sehen bekam, ich sage Dir... es ist etwas, auf dem ich nun genau so weich liege wie Herrchen und Frauchen. Oder vielleicht sogar noch etwas weicher. Genau - ein weiteres Kuschelbett und seither sind meine Belagerungsversuche des Bettes der Beiden, echt Geschichte. Ich träume nun lang ausgestreckt jede Nacht und bei Mittagsschläfchen auf einer Ortho Wolke. (Kicher)


08. September 2020

 

Man könnte mich auch den Gartenblitz nennen, hat Frauchen gesagt. So ist es auch, denn im Spiel mit allen möglichen Wurfgegenständen kenne ich mich super aus. Es ist sozusagen meine Passion.

Das Werfen - eine Disziplin bei dem Frauchen nicht gerade glänzt. Bei Herrchen hingegen ist es was ganz anderes. Dort muss sogar aufgepasst werden, dass sich das Flug Ding nicht über den Zaun verabschiedet. Wäre schön blöd – am Ende würde es auf der Hauptstrasse überfahren. (lach)

Suchspiele mit denselben Gegenständen liebe ich ebenfalls. Dies wird nun öfters gemacht. Dabei drehe ich nicht so hoch und muss meine Sinne und den Kopf benutzen.

Frauchen hat es mir letzthin so versteckt, dass ich es beinahe nicht gefunden habe. Geholfen - nein - schliesslich habe ich die bessere Nase als sie, also braucht sie mir dabei nicht zu helfen. Nur habe ich nicht gecheckt, dass ein Garten mehrere Ebenen zum Auslegen zur Verfügung hat. Und so fand ich es endlich nach längerem schnüffeln, oben auf einer Holzkiste.

Frauchen jubelte beim Erfolg und ich war so stolz!

Ausserdem war ich Fix und Foxi - also gab es eine Ruherunde im Haus, natürlich nicht ohne vorher Wasser zu schlabbern. Frauchen auch! (Lach)

 

Beim nächsten Mal ging ich gleich wieder zum selben Ort, doch was für eine doofe Kiste. Nichts war da zu finden. Dafür im Kräuter Beet zwischen Olivenkraut und Verbene. "Mmmmhhh! Du duftest gut" lächelte mich Frauchen an. "Meine kleine Kräuterelfe" Paperlapapp - Ich wollte mich nun nicht in Sentimentalitäten verlieren, lieber weiter suchen - Mach schon Frauchen - Mach weiter, ich will was finden. (lach)

 


06. September 2020

 

Ich sage Dir, das war cool gestern.

Erst lernte ich den Nachbarn kennen. Er erklärte, dass ich ihm viel besser gefallen würde als Mai-Lin. Optisch! Pha! Was heisst das OPTISCH? Ich spürte das Frauchen für einen Moment traurig wurde und so bellte ich ihn kurzerhand an. SO WAS SAGT MAN EINER LIEBENDEN HUNDEMAMA NICHT!

Dann kam Besuch in unsere Hundehütte, oder besser gesagt in mein Revier (Garten) Das habe ich sie auch grad mal kurz hören lassen. Trotzdem blieben sie freundlich. Sprachen davon, wie hübsch ich sei. Machten liebevolle vergleiche mit Mai-Lin, die ich nie gekannt, doch in der einen oder anderen Ecke vom Haus noch zu riechen glaube. Erklärten, dass es wirke, als ob ich schon immer hier gewohnt hätte.

Sie brachten mir ein rosa Schweinchen mit Flügeln mit. Wie lustig, es quickt, wenn ich drauf beiße. (Frauchen sprach davon schon bald in das Schwein stechen zu wollen - sie will nicht, dass es so schreien muss) 

Ausserdem bekam ich von den Beiden Damen noch 2 Tüten mit Leckereien. Am liebsten hätte ich sofort alles gemampft, doch meine neuen Menschen sind die klugen Verwalter der Knabbereien und so bekomme ich immer wieder mal was. Gemeinsam guckten wir dann mein Revier (Garten) an, es wurden Würstchen auf dem Grill gebraten und dazu geredet und gelacht. Ich machte derweil erst ein Schläfchen neben dem Tisch und später schnappte ich mir ein Leckerchen aus der Luft. "Autschen"

Herrchen griff mir dann ins Maul. Ich liess es zu - denn schliesslich kenne ich ihn nun schon 2Wochen und habe schon viel mit ihm gespielt. Ausserdem gibt er mir Futter. (lach) Er zog dann etwas von meiner Zunge. "ich glaube ich habe ihn erwischt, den Stachel" Alle machten sofort ein entspannteres Gesicht, als dann auch keine Körperlichen Reaktionen bei mir zu erkennen waren. Ich glaube es war dank den Zuckerkügelchen die ich von Frauchen erhalten habe.

Später - die Damen waren weg, sagte Frauchen, ich bringt mal schnell den Hefezopf (an dem ich so gerne.... nur ein bisschen.... geleckt oder geknabbert hätte) und weg war sie. Lange kam sie nicht - es wurde schon ein bisschen dunkel. 

Da hatte Herrchen die Idee, wir könnten Frauchen suchen gehen. So verstand ich es zumindest. (doch er wusste genau, wo sie war) und so fanden wir sie ganz rasch. Vor dem Haus (anderer Nachbarn) hörte ich ihre Stimme und die weiterer Personen. 

War das ein Hallo, als wir dort ankamen. Sie streichelten mich, sprachen mit mir ganz freundlich. In deren Hundehütte hörte ich jedoch einen Artgenossen gefrustet Laut geben. "Das ist Rex" erklärte mir die nette Frau "der will halt jetzt auch gucken kommen".

Doch auf Grund der Hauptstrasse und der Dunkelheit, beschlossen die 2Beiner, dass wir das auf ein andermal verschieben. REX - den habe ich schon mal gesehen. Von unserem Garten aus im übernächsten Garten. Er ist ein riesiger Schäferhund. Mal schauen was aus uns noch wird. Vorläufig beobachte ich ihn nur was er so tut. 

 

Mensch war das ein Tag! Dachte ich als ich selig in meinem neuen Hundebett im Schlafzimmer einschlief.