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Hirntraining

Um das Hirn fit zu halten, gibt es so einige Möglichkeiten. Zum Beispiel Koordination Übungen. Dazu gibt es Anleitungen im Netz oder in Buchform. Meine Freundinnen setzen auf Kreuzworträtsel, Sudoku, Spiele oder Apps, welche mit verschiedenen Aufgaben die Hirntätigkeit aufmöbeln. All das tue ich auch - ausser Sudoku - ich mag nichts mit Zahlen. 

mmmhhh! Vielleicht würde doch gerade das meinem Kopf gut tun - Nein! das glaube ich nicht. hahaha

Vor Jahren habe ich gelesen und natürlich auch ausgetestet, dass man mit einfachen Mitteln das Gehirn fördern kann. Z.B. man wechselt mit dem Partner die Bettseite. hahaha - ich höre heute noch Schatz sagen: "ich glaube ich kann so grad gar nicht schlafen." Wer nicht nach wenigen Minuten wie ein Bär geratzt hat...na drei Mal darfst du raten. hahaha

Es geht doch einfach darum das man aus seinen Gewohnheiten aussteigt, weil das uns im Kopf guttut. Ansonsten schnarcht das immer mehr vor sich hin. Darum - putze mal die Zähne mit der ungewohnten Hand. Beim Kämmen genauso. Trinken, Essen, selbst den Po abwischen - sorry die klaren Worte. Doch versuch es doch mal. Hier noch ein Tipp ohne Po...hahaha Tritt mit dem linken Fuss erst auf die Stufe, anstatt mit dem rechten. Oder umgekehrt. Schreiben mit Links - bekommt eine ganz andere Bedeutung. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mit Links beinahe so gut Schreiben kann wie mit rechts. Komisch - na da hat mein Hirn wohl eine Verknüpfung gemacht.  Die Liste der Möglichkeiten wäre endlos - denn im Laufe eines Alltags gibt es so vieles, dass man zu einer Art Challenge mit sich selbst machen kann. 

Und manchmal spielt der Zufall ein Schnäppchen.

Als ich die Wand im Schlafzimmer streichen wollte musste ein langes Schubladenmöbel weggerückt werden. Ok - Warum ist mein Vorhaben, wie das mit dem Streichen immer, wenn Schatz nicht zu Hause ist. (Das wäre auch mal eine Überlegung wert - hihihi) 

Also er nicht da - ich allein - Hund keine grosse Hilfe – hahaha - also alle Schubladen raus Möbel leicht anheben und ein Frotteetuch darunter - dasselbe auf der anderen Seite und ab ging die Post. Das Teil wurde in die Mitte des Raumes geschoben.

Streichen - trocknen lassen - Möbel zurück an die Wand und nun die Schubladen wieder rein.

Ok - das ist wahrlich kein Kunststück. 6 (meine) dieser Behältnisse, die ziemlich gross und tief sind, ergo also auch gewichtig, wurden von mir wieder in den Korpus geschoben. Weitere 6 (Schatzes) folgten. Schwitzend und keuchend, doch mit einem zufriedenen Lächeln stand ich vor dem wieder in Ordnung scheinenden Möbel. Ab unter die Dusche.

Als ich meine frischen Kleider bereitlegen wollte, bemerkte ich, dass ich 2 meiner Schubladen anders eingeschoben hatte. Vor der Aktion lagen meine Hosen links oben, und die Shirts rechts auf mittlerer Höhe. Nun - VERKEHRT! Nein - ich mochte nun beim besten Willen diesen kleinen Fauxpas nicht ändern - ist ja nicht so schlimm. 

Was sag ich da so unbedarft. Doch so dachte ich. Viele Wochen sind nun vergangen und man glaubt es nicht. Jedes Mal, wenn ich ein Shirt rausnehmen will oder eine Hose, ziehe ich die falsche Schublade.

Und weisst du was? Das ist doch mal ein Gehirntraining. Wenn ich es geschafft habe (eines Tages - hahaha) ohne nachzudenken die richtige aufzuziehen, dann wechsle ich die 2 nächsten. So bleibe ich nicht nur körperlich, sondern anscheinend auch im Hirn fit. Also weg mit den alten Gewohnheiten -

 

So einfach ist das...hahaha

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