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Wärme

Er entschuldigte sich, weil ein Wiedersehen so lange gedauert hat und machte sich mit seinem Kollegen an die Arbeit im Keller. Die Rede ist vom Heizungsmonteur, welcher vor über 3 Wochen die Hiobsbotschaft mitteilte, dass unsere Heizung vorläufig ausfällt.

(Ich habe darüber berichtet)

Doch nun, ist die Freude gross, seit heute Morgen 10:00h funktioniert sie wieder.

 

Sie war schon speziell, die vergangene Zeit. Mein Tagesplan richtete sich nach der Brenndauer der Holzstücke im Ofen. Bei den grossen Holzscheite 1 Stunde, bei den kleineren 1/2. Es war nicht sehr einfach immer alles im Wärme Management einzuhalten.  

Begleitet wurden wir, Tag und Nacht von dem Da Capo des Gebläse in der Küche.

Aufgestellt auch ein solches, wenn nachts die Holzofenheizung langsam erlosch. Ohne Gebläse wäre es sehr frostig geworden. 

Im Schlafzimmer ein kleiner Radiator, der alles an Leistung gab, was er erbringen konnte. Ich wartete darauf, dass er eines Tages sagen würde *ich mag nicht mehr* Doch er machte bis zuletzt seinen Job. Trotzdem, allein… ohne die anderen im Haus hätte er es nicht geschafft die Wärme aufrechtzuerhalten. Deswegen blieben die Türen offen so, dass die warme Luft zirkulieren konnte.

Unter uns – ich mag es gar nicht, wenn die Türe zum Badezimmer / WC offensteht. Doch da musste ich nun durch.

Die Läden im oberen Stock geschlossen, die dicken Vorhänge gezogen.um eventuelle Zugluft zu vermeiden. Nach dem Lüften, sofort wieder alles zugemacht und zugezogen. Die nächste Hürde, denn dunkle Räume (vor allem Tagsüber) mag ich auch nicht. Doch was tut man nicht alles für Wärme.

Wasserschalen mussten regelmässig auf dem Ofen aufgefüllt werden, weil sonst die Luft viel zu trocken und unsere Atemgänge darunter litten. Auch Naya trank viel mehr als sonst.

 

Vielleicht habe ich das eine oder andere an Aufzählung nun hier vergessen, doch immer in Erinnerung wird mir die Wärme unserer Freunde und Bekannten bleiben.

Angebote für Holz, ausleihen von Gebläse und Elektroheizungen wurden uns von verschiedenen Seiten angeboten. Sogar Whiskey oder Tee für das Wärmen des Körpers, wurde uns als Angebot zugetragen. hihihi  

Und als dann tatsächlich mein Hilferuf ausgesendet wurde, weil die Holzreserven bald zu Ende...konnte ich sofort ein halbes Ster, mit dem Vermerk *Da wo es hat, kann noch weiteres bezogen werden* bekommen. Mehr noch, wurde es eine halbe Stunde später mit einem Anhänger angeliefert und an der Aussenwand des Hauses feinsäuberlich ins Holzregal gestapelt. In den Genuss eines solchen Luxus, kam ich bisher noch bei keinem Holz Kauf. 

 

Wärme im Haus und Wärme im Herzen. Es lässt meine Seele leuchten - Wie gut das tut - Vielen DANK… an dieser Stelle für jede Art der Solidarisierung.  

Im übrigen, der Bär auf dem Bild erhielt nur aus Neugier einen Besuch...etwas anderes war bei solchen Freunden wie wir sie geniessen dürfen nicht Notwendig. 

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