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Was siehst du?

Tag 3 - Mein Krankheitsbild machte langsame Verbesserungsschritte...

Nachmittags erreichte mich dieses Bild von meiner Freundin. Aufgenommen auf einem ihrer ausgedehnten Hundespaziergänge.

Wunderschön - das war ich von ihren Bildern gewohnt, die sie mir immer wieder gönnt. 

Manchmal steht dabei: "Was siehst du?" Diesmal schrieb sie mir Genesungswünsche hinzu. 

Doch automatisch fiel bei mir der Schalter in den *guck genau hin* Modus.

"Ich sehe grosse Flügel" schrieb ich ihr mit einem *Danke* zurück.

"Nun weisst du was du zu tun hast... wie ein Vogel die Flügel ausbreiten." 

Ich musste schmunzeln, das war 100% sie. Ich glaube man hätte mir dieses Bild ohne Angabe ihres Namens vorlegen können und ich hätte erkannt von wem es ist. So auch der Text dazu. schmunzel!

Ausserdem – liebe/r Leser/In, siehst du den grünen kleinen Punkt. Ich kenne jemanden der behauptet, genau diese Punkte seien wohlgesonnene Naturgeister. (ich musste damals schmunzeln)

Für mich waren es lange Zeit Lichtreflektionen durch die Linse der Kamera.

Es war unglaublich, unzählige Bilder von Mai-Lin (unsere Hündin, die im Jahr 2020 verstorben ist) zeigten oft min. 2 Punkte, vorwiegend um ihren Kopf. Bis - etwa 3 Monate vor Mai-Lins Weggang über die Brücke ins Ander Land. Da konnte ich alles einberechnen, Licht, Position... Tageszeit... Standort... Es war unglaublich die Punkte häuften sich. Manchmal wenn ich ein Bild zum Versenden brauchte, nutze ich den Foto Shop und machte weitere Grüne Punkte hinzu oder retuschierte.

Ja - ja Mai-Lin meine sanfte Elfe...die Punkte gaben meiner Aussage *Elfe* plötzlich ihr Übriges hinzu. Eine Bestätigung?! Ich ergab mich damit der Aussage meiner Bekannten. Knipste wie es kam, und nahm die Punkte wie sie erschienen. Was ist schon schlimm daran an Naturgeister auf Fotos zu glauben?

Wohlgesonnene Naturgeister notabene.

Der Gedanke, das habe ich gemerkt, ist vor allem in der heutigen Zeit, wie ein kleines Seelenpflaster. Verrückter noch - genau dieselbe Aussage von einem Kind, würden wir mit einem Lächeln entgegennehmen und ihm liebevoll über das Haar streichen. Wären im tiefsten Inneren dankbar, dass die sogenannte Wirklichkeit noch nicht am Märchenland, dass jedes Kind in sich trägt, genagt hat. 

 

Und so glaubte ich an diesem Sonntag an die Kraft der Flügel auf diesem Bild, die mir von meiner Freundin zum Abheben, aus meiner derzeitigen Situation geschenkt wurden. Ich flog in Gedanken kurz eine Runde mit riesigen Schwingen über unser altes Haus, den Garten und noch ein bisschen weiter, um frei atmend wieder im Bett zu landen. schmunzel!

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