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Künstler

Manchmal braucht es zu einem Bild keine Worte. Dafür ruft es nach Festhalten. Denn morgen wird vielleicht alles schon ganz anders sein. So wie dieser Moment von Gestern auf unserem Hundespaziergang. Unwiederbringlich und auch wenn wieder mal ähnlich, doch nicht gleich. Und schon gar nicht derselbe.

Als ich diese Motive sah, hat es mich richtig gepackt und einmal mehr war ich glücklich mein Handy… und wie großartig, diesmal mit einem vollen Akku… in der Tasche zu haben. Sofort gezückt, nicht dass er mir noch entwischt – dieser Moment.

Diese Gegenlichtaufnahme hat es mir richtig angetan. Der Baum und die Himmelspiegelung, sichtbar in der riesigen Schmelzwasserpfütze. Sie erinnerte schon ein wenig an Frühling. Die verschneite Wiese weniger. Das war tiefster Winter. So auch der tiefe Sonnenstand. Waren da wohl mehrere Künstler am Werk? Als wäre es ein Gemeinschaftsprojekt. Frühling, Herbst und Winter zusammenstehend an der Staffelei? Ebenfalls grosszügig wurde der Pinsel am Himmel geschwungen. Doch in den Farben einer Herbstlichen Dramatik. Ich sag es doch – ihr könnte es nicht vertuschen… ihr habt euch zusammengeschlossen, um auf dieser Leinwand für uns ein Bild zu kreieren. Ich danke euch!

 

Und heute - heute ist ein Grossteil der weissen Pracht durch Fön Böen verschwunden. War es das? Ich denke der Wetterroman trägt eine Fortsetzung in Petto und vielleicht lassen uns die dazu gehörenden Gemälde schon Bald wieder staunen. So wie gestern auf dem Hundespaziergang. Ich würde es mir wünschen. 

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