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Heile Welt

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Es ist wieder so weit. Das Glöckchen zur Adventszeit wurde soeben eingeläutet. Einiges dekoriert und mit Lichterketten umgarnt.

Ich freue mich jetzt schon, an manchem Abend mit Schatz einen Spaziergang durch den Ort zu machen. Unser Dorf, In dem es zu dieser Jahreszeit stets nach Kaminfeuer riecht. Dazu die Adventslichter in den Gärten, Fenstern und Wohnungen zu sehen. Nicht nur die kalte Luft, sondern die ganz besondere Stimmung einzuatmen, bis ins tiefste Innere. 

Der Anschein *Alles ist in Ordnung* und falls nicht, *Alles wird gut* macht sich jedes Mal ungefragt breit. Gut so! Denn es ist ein Gefühl, dass man allzu gerne konservieren will. Ein Pflaster für so manches, dass anders gewünscht. Eine Stimmung, die den grossen Trubel des Weltgeschehens, für einige Zeit tilgen kann. 

Und so finden wir uns nach dem Draussen, im Drinnen wieder, mit einer freudigen Begrüssung des Vierbeiners, als wären wir von einer Weltreise zurückgekehrt.

Entledigt von Mütze, Schal und Handschuhen. Die Winterstiefel in die Ecke gestellt, mit zufriedenen Gesichtern mit roten Backen und feuchter Nase. Dann den Kamin entzündet. Eine Rauchfahne mehr in unserem Ort.

 

"Das ist doch schön - das ist Advent" sage ich zu Schatz, bei einer brennenden Kerze auf dem Tisch, die Lichter im Fenster unseres alten Hauses, sitzend bei heissem Tee, ein Keks in der Hand oder schon im Mund. Der Blick fällt auf unsern Hund, der unterdessen alle Viere von sich streckt und tief schläft. Wir schmunzeln - "Das ist eine Nummer" sagt Schatz und ich nicke lächelnd. Das Gemurmel unserer Gespräche hat ihn wohl in seine Traumwelt entführt. Vermittelt auch ihm *die heile Welt." 

Wie schön - - - Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

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