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Entdecken

Also Spinnen sind für mich nicht gerade das attraktivste auf der Welt. Um es mit diesen Worten eine sanfte Phobie zu formulieren. Lach! Ich habe mich jedoch schon gebessert, denn es bezieht sich nun nur noch auf die grossen dicken schwarzen aus dem Keller.

(iiiiiiiihhhh! Wenn ich nur schon daran denke – dabei haben sie im ganzen Daseins Gefüge auch ihre Berechtigung – sind sogar Nützlinge – iiiiiiihhhhh!)

Die Draussen lebenden, können bei mir sogar eine gewissen Faszination hervorrufen. Nämlich dann, wenn ihre Netze von Regentropfen behangen zu wunderschönen Gebilden werden. Als wären es auf feinstem Seidenfaden aufgezogene Perlen, die nun wie in einer Auslage zur Schaugestellt werden. Ok – Ob es die Bewohnerin auch so sieht, wenn die ganze Bude nass?... lach!

Wenn man ein bisschen ein Auge dafür entwickelt, findet man sie überall. Auch in der Stadt. Deswegen (unter anderem) liebe ich Spaziergänge nach einem Regenschauer.

Gespiegeltes in Pfützen, wo die Welt auf eine angenehme Art Kopfstehen darf. Der Geruch aus einem Gemisch von Feuchte und das was die Natur sonst zu bieten hat und glänzende Blätter und Blumen erfreuen meine Augen. Manchmal auch den Fotoapparat oder das Handy. 

Und sollte ich heute noch einen Quartierrundgang machen, gibt es bestimmt noch mehr zu sehen. Die heftigen Sturmböen von letzter Nacht, haben den einen oder anderen mit neuen Dingen aus Nachbarsgarten beschert. Oder der eigene wurde umgestaltet, von Herr Herbst umdekoriert. Ob geschmackvoll sei dahingestellt.

Ich sag ja - es gibt immer etwas zu sehen oder zu entdecken und so ist kein Gang vom Haus weg, je langweilig oder unnütz.

 

Ach! Nun habe ich durch die Erzählung grad Lust auf eine kleine Entdeckungstour bekommen.  Mal sehen ob ich ein Spinnennetz entdecke, dass dem Wind standgehalten hat. Tschüüüüüsssss! Bis Bald! 

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