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Unkompliziert

Sind sie nicht hübsch diese kleinen roten Beeren, welche beim näheren Betrachten ein Muster wie von Sommersprossen gezeichnet aufweisen?

Ich bin begeistert.

Auch das Ablesen dieser Winzlinge tat meiner Freude keinen Abbruch. Obwohl ich sagen muss, es artete wirklich in eine sehr meditative Tätigkeit aus. (Es dauerte ein wenig)

Einige ließ ich am Strauch hängen, da es praktischerweise auch als Winternahrung für die Gefiederten Gartenmitarbeiter dient. Ich teile gerne und es ist mein Danke an die Natur.

Doch von was für einer Pflanze ist hier die Rede?

Ölweide nennt sich das Gewächs. Sollte bei uns am Gartenrand als ein natürlicher Sichtschutz dienen. Ist jetzt allerdings noch in der Anfangsphase, weil sie erst vor wenigen Monaten gepflanzt wurde. Und trotzdem konnten wir schon ernten.

Was für ein unkompliziertes Grün. Keine speziellen Ansprüche an den Boden. Nur Staunässe mag sie nicht, wer auch sonst? "lach"

Das Besondere an dieser Pflanze, ihre Wurzeln produzieren durch die Mithilfe von Mikroorganismen eine Art Dünger, die der Pflanze und ihren Nachbarn zugutekommen.

Im Frühjahr produziert sie Blüten, die einen betörenden Duft aufweisen sollen, also eine gute Bienenweide anbietet.

Im Herbst erscheinen daraus dann diese (auf dem Foto) essbaren Beeren. Roh schmecken sie Süß und herb. Enthalten einen weichen Kern. 

Heute habe ich sie mit Zucker, etwas Wasser und entkernt, zu einem Breiigen Brotaufstrich verkocht. Zur Haltbarkeit, wie es sich gehört, heiß in Gläschen abgefüllt.

 

Drei kleine in der Anzahl - ich weiß, das ist nicht viel. Doch ich bin überzeugt, dass es sich im kommenden Jahr und die Jahre darauf bestimmt verdoppeln oder verdreifachen wird.   

 

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