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Summen

Es wird mir immer wieder bewusst, dass man als Kind so vieles instinktiv tut, dass zum Wohlbefinden dient. So brachte ich mich als Kind, wenn ich nachts Angst hatte, in eine Art kniende Embryonalstellung. Dabei zog ich die Decke über mich und summte vor mich hin.

Es hatte stets einen guten Beruhigungseffekt. Meistens ließ ich mich dann nach einer Weile nach rechts oder links abkippen und schlief dann ein.

Leider verlieren sich solche Dinge mit dem älter werden oder es ist bei Erwachsenen nicht erwünscht und wird (ich nenne es mal) abtrainiert. Dabei was ist bei diesem Hummelsummen schon störend, wenn es guttut.

Heute las ich von *Zapchen Somatic*. Es sind Übung für Erwachsene. Eine derer sieht wie folgt aus. Ich las und staunte…

 

Summen

Such Dir eine bequeme Liegeposition. Beginne zu summen und lass den Klang Deiner Stimme durch den Körper wandern. 

Wie fühlt sich das an?

Spürst Du die Vibrationen? 

Versuche, das Summen bei seiner Wanderung zu verfolgen - durch den Kopf, durch Arme und Hände, durch den Brustkorb und den Rücken bis in die Beine und Füsse hinunter.

Warum?

Der Klang und die Vibrationen, die wir durch das Summen erzeugen, bewegen sich durch unseren ganzen Körper.

Jede einzelne Zelle - in den Flüssigkeiten, den Muskeln, Organen und auch im Knochengewebe - reagieren auf die sanften Schwingungen. Der Energiefluss wird harmonisiert, winzige Verspannungen und Blockaden lösen sich auf, wir fühlen uns wohl in unserem Körper.

 

- Entnommen aus dem Happinez Nr. 5 / 2016 -

 

 

Übrigens, habe ich als Leidenschaftliche Mitsummerin von Songs aus dem Radio festgestellt und kann daher behaupten, dass auch dies einen beruhigenden und angenehmen Effekt erzielt. Du glaubst es nicht? Probiere es doch einfach mal aus. 

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