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Frieden

"Die Antwort liegt in uns selbst,

wenn wir den Frieden und das Glück dort nicht finden können,

wird es auch von außen nicht kommen."

 

- Tenzin Palmo -

 

Es hat in meinem Leben eine Weile gedauert bis ich mir darüber klar wurde.

Klar wurde - dass es nur so funktionieren kann. Zu Hause, in meiner Kindheit, meist am Mittags- / Abendtisch waren immer die anderen Schuld… Schuld, dass zu wenig Geld da, Schuld dass man so viel Arbeiten musste, Schuld das man Alkohol trank, Schuld dass man einen bösen Mann hatte, Schuld dass man Tabletten schluckte, ja sogar das die Suppe zu heiß war  – die Liste wäre endlos. Es wurde tagtäglich über die *Bonzen* geschimpft, über die Regierung, den Chef, die Lehrer, ach – was sage ich… über die ganze Welt. Alles war schrecklich, alle wurden schlecht geredet und jeder wollte etwas und wurde bestimmt unberechtigterweise als hinterhältig und arglistig betitelt. Natürlich schwammen wir Kinder dann auf derselben Welle. Das Vorbildprinzip hatte volle Arbeit geleistet.  

 

Doch als ich heute diese Worte las und damit einen Rückblick startete, fühlte ich mich so frei und glücklich. So wie schon seit vielen Jahren. Ich machte einen tiefen Schnaufer und schob die alte *Mittagstisch Zeit* beiseite.

Es begann alles ganz langsam und in kleinen Schritten, als ich mich damit auseinandersetzten begann. In Gesprächen mit anderen Menschen, mit Fachliteratur und durch ausprobieren. Es konnte nicht sein, dass die Welt so ist. So wollte ich nicht leben. Ich schob mich voller Angst in eine Richtung die nicht von heute auf morgen gemacht abgeschlossen war. Wollte nicht wie meine Eltern verbittert sein, sondern als freie Angel leben. Und so gelang ich zu der Einsicht *Leben ist auch Arbeit*. Ich begann nach langen Prozessen nicht mehr allem und jedem die Schuld geben. Ich merkte, dass nicht andere sich ändern müssen und ich auch nicht jemand ändern kann, damit mein Leben besser läuft. Ich wollte meine Zeit nicht mit Warten auf bessere Zeiten verbringen. Was für eine Verschwendung. Andere müssen sich ändern, damit ich Zufriedenheit erlange. Was für ein Nonsens. Das klappt nie...so meine Einsicht!

 

Wenn es passen muss, muss ich dafür besorgt sein, dass ich es passend für mich mache. In dem ich mein Denken und Verhalten ändere, Dinge mehr als einmal überdenke, Tue was mir gefällt, egal was andere sagen. Handeln wie es mir entspricht. Nicht von meinem Weg abweiche. Ich erkannte, nach einer weiteren Zeit, dass ich vor dieser Aufgabe keine Angst haben muss, sondern dass es ein riesen Geschenk in jedes Menschen Leben ist, selbst dafür verantwortlich zu sein, dass man Glücklich ist. Wie viele Möglichkeiten das Leben dazu bietet. Was für Facetten, beinahe wie in Alices Wunderland. Und - Ganz wichtig, dass man trotzdem geliebt wird. Ich erkannte, dass es nichts mit Materiellem Anhäufen zu tun hat. Sondern mit dem eigenen Weg finden. Denn nur dazu kann ich auch hundert prozentig stehen und das macht zufrieden & Selbstsicher. So gesellt sich ein Positives zum nächsten.

 

Und wie sich Glück vermehren kann, das kann ein jeder erleben, wenn er sich darauf einlässt. Denn, bin ich Glücklich und zufrieden, läuft das Leben viel ruhiger, schöner, lustiger... kurzum in Positiven Bahnen. Dies färbt sich auch auf mein Umfeld ab. Ich tanke damit auch eine Art Seelensonnenschein, um die weniger guten Dinge zu überstehen. Damit stehe und erlebe ich meine Krankentage (wie aktuell wieder) viel besser. Ich kann mit vielen Dingen Frieden schließen. Reibe mich nicht an allem und jedem auf. Ich kann vieles einfach stehen lassen, wie es ist.

Jeder ist einzigartig und muss seinen eigenen Glücksweg bauen und das was da kommt zulassen. 

Ich weiß, Ihr Lieben, dass ich ähnliche Worte und Sätze schon einmal oder vielleicht zweimal *kicher* geschrieben habe…doch so lange mich Menschen fragen *Zu was bin ich hier auf der Welt?* und ganz verloren wirken, werde ich immer wieder mal den Daumen, oder besser gesagt die Finger in die Tastatur halten. (Schmunzel)

 

Hey Leute – Wir sind hier, *UM GLÜCKLICH ZU SEIN* und damit seinen inneren Frieden zu finden. Denn das ist der Schlüssel zu einer besseren Welt.

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