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Kulinarische Reise

Aubergine, Kartoffeln, Zwiebeln und Hack, Mehl, Öl und Mandelmilch, dazu Südländische Gewürze... Dies und anderes stellte ich bereit, um damit ein hoffentlich leckeres Menu auf die Teller zu bringen. Inspiriert von einem Reisebericht, in dem mit viel Gemüse und Fisch gekocht wurde, stand ich nun in der Küche und war bereit etwas Griechisches zuzubereiten.

Okey! Ich glaube, jeder Grieche oder Griechin hätte sofort darauf hingewiesen, dass Mandelmilch mit normaler ersetzt werden müsste und Butter, sowie Tomaten auf jeden Fall fehlten. Ich würde mich auch dann für "meine" Variante entscheiden müssen, denn die Intoleranz gegenüber einiger Lebensmittel, lassen mich seit Jahren eine kreative Küche betrieben. Ich nenne es nun mal so... denn mein Köpfchen wird das eine oder andere Mal ganz schön gefordert. Deswegen geht Fisch eben auch nicht.

Du hast recht, wenn Du nun sagen würdest: "dann muss es ja nicht gleich Griechisch sein..." Lächelnd würde ich entgegnen: "Nicht original - da gebe ich Dir recht, doch annähernd, darf es sein." Lach

Und so wurde gestern nach mehreren Rezept Vorlagen aus dem Internet ein Moussaka mageireméno apo Angel (gekocht von Angel) hergestellt.

Nach dem die Aubergine, geschnitten gesalzen, entwässert und angebraten, wurden Kartoffeln in Scheiben geschnitten, ebenfalls in Öl 10 Minuten angebraten und zum Abkühlen beiseite gestellt. Später mit den anderen Zutaten - angebratenes, gewürztes Hackfleisch (mit Zwiebeln, Knoblauch und Zimt, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel) einer Beigabe von Eiern und einer selbstgemachten Bechamel - eben mit Mandel- anstelle von Kuhmilch und Öl anstelle von Butter, sorgfältig geschichtet. Dazu mit einer dicken Schicht gereiftem Parmesan bestreut.

Schon kurze Zeit später strömte der Duft aus dem Ofen durch das ganze Haus. Die Idee zu einer Suche nach griechischer Musik auf YouTube und diese über meinen kleinen Tonverstärker laufen zu lassen, kam mir relativ spontan. 

Nun saßen wir (Schatz und ich) uns gegenüber: "na, ich habe gedacht, wenn wir auf Grund der Weltlage (Covit 19) schon nicht in Urlaub fahren können, so holen wir die Reiseziele zu uns." Ich lächelte ihn an und er grinste zurück. Das ist tatsächlich so, wir hätten 4 Wochen Urlaub und verleben ihn derzeit zu Hause. Was nicht schlimm ist, doch eine kleine Griechenland Einlage, macht schon ein etwas anderes Feeling. Lach!

Geschmeckt hat es super. Die Tomaten und die anderen nicht vorhandenen Zutaten fehlten in keiner Weise. Schatz holte sogar nach dem Essen ein Tiefkühlbehältnis aus dem Schrank und schichtete die Resten hinein: "Das kann ich dann mal für ein Mittagessen mit ins Büro nehmen." 

 

Gibt es ein schöneres Kompliment? Und was für eine Motivation - vielleicht reisen wir in den nächsten Tagen nach Spanien, Türkei oder Marokko. Oder Deutschland, Amerika und Österreich. Wer weiß wo es uns hin verschlägt.... am Esstisch vor einem duftenden Teller. "Kali Orexi" (Gute Appetit auf Griechisch) 

 

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